Eidos Montreal stellt über 100 Millionen Dollar teures Spiel nach 7 Jahren ein

Eidos Montreal hat vor Kurzem eine weitere Runde von Entlassungen angekündigt und dies mit "veränderten Projektanforderungen" begründet. Dabei verloren weitere 124 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Inzwischen wird berichtet, dass die Entlassungen auf die Einstellung eines großen Projekts zurückzuführen seien, das sich seit rund sieben Jahren in Entwicklung befand und bereits Kosten im neunstelligen Bereich verursacht hatte.
Das Projekt trug den Namen "Wildlands", und laut einem Bericht von Insider Gaming unter Berufung auf informierte Quellen befand es sich seit 2019 in Entwicklung. Im Verlauf der Arbeiten wechselte das Spiel viermal die Engine, während die Teams Schwierigkeiten hatten, eine klare narrative Ausrichtung festzulegen. Zudem stieg das Budget auf über 100 Millionen US-Dollar, was zur Einstellung weiterer Projekte im Studio führte, darunter auch ein neuer Teil der Deus-Ex-Reihe.
Berichten zufolge stand das Spiel außerdem kurz vor der Fertigstellung und sollte noch im Laufe dieses Jahres erscheinen. Es befand sich bereits in der Debugging-Phase, was die Einstellung umso überraschender erscheinen lässt.
Dem Bericht zufolge soll das vorhandene Material ein Open-World-Action-Adventure aus der Third-Person-Perspektive gezeigt haben, das stark an ein anderes eingestelltes Spiel namens WiLD von Wild Sheep Studio erinnerte. Im Mittelpunkt stand River, ein Mitglied einer Jugendgruppe namens Spiritbounds. Diese Gruppe soll die Fähigkeit gehabt haben, Magie einzusetzen und auf mythischen Kreaturen zu reiten. Das Material könne laut Insider Gaming nicht veröffentlicht werden, da die Quelle es nicht an die Öffentlichkeit gelangen lassen wolle.















