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Ein erster Blick auf Loop Gears SK06: Schicke und kompakte 4-in-1-Taschenlampe

Loop Gears SK06 mit 18650er-Akku und magnetischer Rückkappe.
ⓘ Andreas Sebayang
Loop Gears SK06 mit 18650er-Akku und magnetischer Rückkappe.
Auch Loop Gear hat nun eine der in letzter Zeit sehr beliebten Kombitaschenlampen auf den Markt gebracht. Allerdings hat der Hersteller eine für ihn typische Erweiterung für die SK06 gewählt. Das Ganze findet sich in einem klassischen Taschenlampen-Design mit Tausch-Akku. Wer in die Schweiz will, sollte aber aufpassen.

Mit der SK06 hat Loop Gear eine weitere Taschenlampe auf den Markt gebracht. Wie bei der ebenfalls recht neuen SK05 geht das Unternehmen dieses Mal wieder auf ein konservatives Taschenlampen-Design. Die SK06 ist also eine typisch runde Taschenlampe, allerdings mit vielen Funktionen.

Die SK06 gehört zu den typischen 3-in-1-Taschenlampen, wobei Loop Gear noch eine vierte Funktion eingebaut hat. Typisch sind ein Laserpointer, ein UV-Licht und eben das klassische Taschenlampen-Licht. Beispiele gibt es auf dem Markt in größerer Anzahl. Zu den flachen Modellen mit festem Akku gehören etwa die Ark(feld)-Serie von Olight, von der bald ein neues Modell (ArkTac) kommt, und die Fenix E06R Pro.

Die SK06 gehört hingegen zu den Modellen mit tauschbarem Akku, wie etwa die Acebeam K1. Letztere hat einen 14500er-Akku und ist dadurch sehr klein. Der Kopf ist aber groß. Loop Gears Modell ist hingegen an einen größeren 18650er-Akku mit 14,4 Wattstunden angepasst. Der kann per USB-C-Anschluss an der Taschenlampe aufgeladen werden. Eine stabile Kappe schützt den Anschluss der IP68-Taschenlampe.

Es gibt aber einen Wermutstropfen. Während des Aufladens lässt sich die SK06 nicht aktivieren.

Zusätzlich zum Laserpointer, dem UV-Licht und der Taschenlampe hat Loop Gear der Taschenlampe 3x2 LED-Reihen spendiert. Die dienen als (abschaltbares) Statuslicht für den Akku, können aber auch separat aktiviert werden. Entweder über spielerische Farbwechsel oder auch konstante Farben. Das ist praktisch als Statuslicht, etwa am Rucksack, oder auch als Orientierungslicht in Räumen, Zelten oder draußen.

Im Moonlight-Modus soll dieses Seitenlicht immerhin 300 Stunden durchhalten können. Als Laterne mit 100 Lumen sind es laut Hersteller aber nur 3,65 Stunden. Die wird aber recht hell. Es gibt aber noch Stunden mit 35 und 5 Lumen, die beide mit 20 und 40 Stunden gut über eine Nacht reichen. Die einzelnen LEDs sind übrigens sehr gut erkennbar. In den PR-Bildern sieht es so aus, als wäre ein guter Diffusor über den LEDs, doch das ist nicht der Fall. Leider lässt sich das mit einer Kamera nur schwer einfangen.

Laser Pointer und UV-Licht tun, was sie sollen. Hier gibt es nichts Besonderes zu berichten. Im Zusammenhang mit der Taschenlampe ist der Laserpointer aber nicht ganz so gut zentriert. Bei aktivem Laserpointer lässt sich die Taschenlampe mit einem Doppelklick aktivieren. Auf die Entfernung stört das aber nicht. Das Taschenlampenlicht selbst hat ein angenehmes Leuchtbild mit einem hellen Kern und  einem recht breiten Kegel drumherum. Für den Alltag ist das gut. Um eine Fläche allgemein zu beleuchten aber nicht so gut. Wer das auch braucht, sollte auf Olights oder Fenix' Konkurrenz schauen, die beides bietet.

Und damit kommen wir zu der Bedienung. Die ist recht simpel im Vergleich zu anderen Herstellern aber sicher gewöhnungsbedürftig. Um den Hauptschalter findet sich ein drehbares Element mit vier Orientierungen. Eine davon hat einen weißen Punkt.

Seitlich zeigen Piktogramme, welche Funktion sich wo befindet. Das ist aber etwas für gute Augen und vor allem im Dunkeln selbst dann schwer zu beurteilen, wenn man sich die Positionen merkt. Der weiße Punkt ist nämlich so klein, dass er uns anfangs nicht auffiel. Die Verarbeitung der SK06 gefällt uns sehr gut. Sie ist hochwertig und auch der Drehschalter funktioniert gut, 

Apropos Laserpointer. Dass die Taschenlampe einen Class-1-Laser-Pointer hat, ist auf der Taschenlampe zwar vermerkt. Aber leider mit einem leicht ablösbaren Aufkleber, der sich bei uns sehr schnell löste. Wer in die Schweiz einreist, bekommt mit der SK06 dann schnell Probleme, da man nicht mehr nachweisen kann, dass es ein Laser der Klasse 1 ist. Zumal es das Modell in anderen Ländern auch als Klasse 3R gibt.

An der Grenze wird die Taschenlampe dann dementsprechend mit hoher Wahrscheinlichkeit eingezogen. Die Eidgenossen lassen nur die Klasse 1 zu und das muss auch auf einem Laserpointer stehen.

Wen das und der Rotationsschalter nicht stört, der findet mit der SK06 aber eine gute All-in-One-Taschenlampe, die auch noch als Orientierungslicht verwendet werden kann.

Die Taschenlampe ist bereits verfügbar und zu einem Einführungspreis von rund 90 Euro bei Amazon zu haben.

SK06: Der USB-Anschluss.
ⓘ Andreas Sebayang
SK06: Der USB-Anschluss.
SK06: Das Seitenlicht. Einzelne LEDs sind mit bloßem Auge sehr gut erkennbar. Mit der Kamera nicht.
ⓘ Andreas Sebayang
SK06: Das Seitenlicht. Einzelne LEDs sind mit bloßem Auge sehr gut erkennbar. Mit der Kamera nicht.
SK06: Magnetisch wie wie ArkPro Ultra.
ⓘ Andreas Sebayang
SK06: Magnetisch wie wie ArkPro Ultra.
Vier Modelle mit mehreren Funktionen von Fenix, Loop Gear, Olight und Acebeam.
ⓘ Andreas Sebayang
Vier Modelle mit mehreren Funktionen von Fenix, Loop Gear, Olight und Acebeam.
K1, SK06, E06R Pro, Arkpor Ultra. (vl.n.r)
ⓘ Andreas Sebayang
K1, SK06, E06R Pro, Arkpor Ultra. (vl.n.r)
SK06 im Größenvergleich.
ⓘ Andreas Sebayang
SK06 im Größenvergleich.

Quelle(n)

Loop Gear 

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Autor: Andreas Sebayang,  4.10.2026 (Update:  4.10.2026)