Erste DJI Avata 360 Flüge: Hands-On, Unboxing und 360-Grad-Videos vor Launch im Netz

Es geht Schlag auf Schlag: Nachdem vor wenigen Stunden viele Europreise der DJI Avata 360 geleakt wurden, hat Boris Bogdanov am heutigen 12. März 2026 wichtige Specs der DJI Avata 360 verraten und erste offizielle Renderbilder einiger DJI Combo-Pakete gezeigt. Wenige Minuten später wurden auch bereits die ersten Hands-On- und Unboxing-Videos früher DJI Avata 360 Tester hochgeladen, die auch schon eine erste Qualitätsanalyse erlauben. Ganz vorne mit dabei sind bekannte Youtube-Channels wie Flytpath, Quadricotter oder Danny Mcgee, die vermutlich vielen Drohnen-Fans ein Begriff sind. Aber beginnen wir mal mit einem kurzen Unboxing-Video eines DJI-Leakers, wie sich @KietN7650 auf X bezeichnet:
Hands-On und die ersten Flüge
Ein paar Tage hat DJI ja noch Zeit, die Qualität der 360-Grad-Kamera per Firmware-Update zu optimieren, immerhin wird sie ja erst am 26. März offiziell vorgestellt und hierzulande vermutlich erst ab dem 9. April ausgeliefert. In den beiden Hands-On- und Early-Flight-Videos von Flytpath und Quadricotter ist etwa die Operation der um jeweils 60 Grad nach oben und unten neigbaren 200-Grad-FOV Kameras zu sehen, die prinzipiell denen der Osmo 360 Action-Cam entsprechen, allerdings mit austauschbaren Linsen. Bei Flytpath wird die DJI Avata 360 teils unter schwierigen Wetterbedingungen wie Schnee und Regen getestet, die der Antigravity A1 Konkurrent gut meistert, obwohl sie offiziell nicht wasserdicht ist. Steuerbar ist sie mit den DJI-Controllern RC2, RCN2 oder RCN3, wer sie als FPV-Drohne mit den DJI Goggles 3 oder Goggles N3 nutzen will, kann den Motion Controller nutzen.
Qualität im Single-Lens-Modus
Wer die Drohne im 360-Grad-Modus benutzt, muss die Aufnahmen vermutlich nachbearbeiten, was mit der DJI 360 Studio App gelingt. Der Export der 8K-360-Videos kann entweder KI-gesteuert oder mittels Keyframes manuell erfolgen. Qualitativ dürfte der Single-Lens-Modus zumindest aktuell noch nicht auf sehr hohem Niveau sein, wie Mauro Tandoi auf X betont. Man sieht etwa Ghosting-Effekte und Stabilisierungsprobleme im Video des Quadricotter-Channels bei Minute 3.08. Generell dürfte die Qualität als reguläre Single-Lens-Drohne nicht auf dem Niveau der DJI Avata 2 (hier bei Amazon erhältlich) sein. Inwieweit das über Firmware-Updates verbessert werden kann bleibt abzuwarten.
Erstes 360-Grad-Video aus der DJI Avata 360
Dank Danny Mcgee dürfen wir auch bereits ein erstes 360-Grad-Video aus der Kamera der C1-Drohne von DJI begutachten, das in 4K-Qualität auf Youtube hochgeladen wurde. Wer VR-Brillen besitzt ist hier natürlich im Vorteil.










