Erste Tests zeigen: Darum könnte Star Wars Galactic Racer richtig gut werden

Star Wars: Galactic Racer startet am 6. Oktober für PC (via Steam und Epic Games), PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Die ersten Reviews sind aber schon jetzt online – und deuten bereits an, dass das Star Wars-Rennspiel von Fuse Games richtig gut werden könnte. Auf Metacritic sind zum Zeitpunkt der Recherche bereits 58 Kritikerbewertungen vorhanden, die zusammen einen ordentlichen Metascore von 88 ergeben. Mehrere Publikationen – darunter IGN Deutschland und Eurogamer – vergeben eine Wertung von 100.
Enormes Tempo, präzise Steuerung und gelungenes Roguelike-Prinzip
Die guten Kritiken sind vor allem auf ein rasantes Fahrgefühl und eine motivierende Roguelite-Kampagne zurückzuführen. Die Tests loben enormes Tempo, präzise Steuerung und spektakuläre Crashs. Dabei fallen wiederholt Vergleiche mit Episode I: Racer, Burnout und WipeOut. IGN Deutschland (10/10) hebt besonders das Geschwindigkeitsgefühl hervor. Manuel Fritsch schreibt: „Das Geschwindigkeitsgefühl ist so gut wie wahrscheinlich seit dem ersten WipEout nicht mehr“.


Für frischen Wind sorgt die Roguelite-Kampagne. Innerhalb eines Durchlaufs kommen immer neue Verbesserungen und Fähigkeiten fürs Fahrzeug hinzu. Wer ausscheidet, verliert diese Upgrades zwar wieder, nimmt aber dauerhafte Fortschritte mit in den nächsten Versuch. Laut GameSpot, die für Galactic Racer 9 von 10 Punkten vergeben, macht ein gescheiterter Anlauf damit direkt Lust auf die nächste Runde. Auch optisch braucht sich Galactic Racer nicht zu verstecken. Sammy Barker von Push Square, die im Test ebenfalls 9 von 10 Punkten vergeben, schreibt: „Schon allein das hervorragende Handling und die atemberaubende Präsentation wäre Grund genug, das Spiel weiterzuempfehlen.“
Streckenauswahl noch überschaubar
Der häufigste Kritikpunkt ist die überschaubare Auswahl an Planeten und Strecken. IGN vergibt 8 von 10 Punkten und bemängelt, dass die Kampagne durch das ständige Zurückkehren auf dieselben Welten irgendwann etwas eintönig wird. Einzelne Tests kritisieren außerdem die mangelnde Übersicht im Renngetümmel, das Balancing und eine Story, die mit dem Gameplay nicht immer mithält. Schade ist außerdem, dass ein Splitscreen-Modus fehlt.
Auf Reddit herrscht Vorfreude
In einem Reddit-Thread zu den Reviews kommt ordentlich Vorfreude auf. Viele Nutzer zeigen sich von den zahlreichen Spitzenwertungen überrascht und schwelgen in Erinnerungen an Episode I: Racer auf dem N64. Die Aussicht auf eine Mischung aus Podracing und Burnout bringt einige sogar dazu, ihren Spiele-Backlog vorerst links liegen zu lassen und einen Kauf direkt zum Release anzukündigen. Nur vereinzelt melden sich Nutzer, denen der fehlende Splitscreen oder die in den Tests bemängelte geringe Streckenvielfalt die Vorfreude etwas verhageln.





















