Heller und schneller - Testfazit zur Samsung Galaxy Watch Ultra

Samsung überarbeitet die Top-Smartwatch Galaxy Watch Ultra und schickt sie in die zweite Generation. Äußerlich sind die Neuerungen kaum zu erkennen. Aber es gab Änderungen am Gehäuse, die neue Watch Ultra rutscht weniger, auch an schmalen Handgelenken.
Die großen Neuerungen gibt es aber in der Hardware. Samsung verbaut statt des eigenen Exynos-Prozessors ein SiP von Qualcom. Der Snapdragon Wear Elite sorgt für flüssige Bedienung und überzeugt auch in unseren Benchmark-Messungen.
Herausragend ist allerdings das neue Display. Das Super AMOLED Panel schafft wie versprochen eine Spitzenhelligkeit von 5000 cd/m². 5053 Nits zeig das Testgerät bei aktiviertem Umgebungslichtsensor. Damit überstrahlt die Smartwatch die Konkurrenz sehr deutlich.
Die Galaxy Watch Ultra 2 ist hervorragend ablesbar. Die Spitzenhelligkeit überstrahlt Spiegelungen aller Art. Der Akku ist auf 800 mAh angewachsen und sorgt in unserem Test dafür, dass die Smartwatch auch bei Nutzung von Telefonfunktionen und Trainings 48 Stunden durchhält.
Geladen wird kabellos, in etwa 90 Minuten ist die Smartwatch wieder voll. Allerdings gelingt das Aufladen im Test nur mit dem originalen Ladekabel, andere Qi-Pads verweigert die Uhr.
Überzeugen kann die Galaxy Watch Ultra2 auch bei den Gesundheitsmessungen mit großer Genauigkeit und vielen Möglichkeiten.
Zudem überzeugt die Samsung Smartwatch bei den Benachrichtigungen. Dank WearOS gibt es ein großes App-Angebot, auch für Messenger. Die Uhr zeigt Emojis und Bilder an. Antworten sind per QWERTZ-Tastatur, Spracheingabe und Zeichnungen sehr gut möglich.
Insgesamt überzeugt die Galaxy Watch Ultra2 im Test in allen Bereichen. Schade ist nur, dass Samsung einige Funktionen an die Kopplung mir Samsung Smartphones bindet.




