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Ex-Google-CEO ausgebuht: Rede über KI an University of Arizona sorgt für Aufruhr

Googles Ex-CEO Eric Schmidt bei seiner Ansprache vor Studenten während der Abschlussfeier 2026 der University of Arizona (Screenshot)
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Googles Ex-CEO Eric Schmidt bei seiner Ansprache vor Studenten während der Abschlussfeier 2026 der University of Arizona (Screenshot)
Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt wurde während der Abschlussfeier der University of Arizona ausgebuht, als die Absolventen scharf auf seine Bemerkungen über künstliche Intelligenz und deren wachsende Rolle in Beruf und Gesellschaft reagierten. Obwohl seine Rede weit verbreitete Ängste vor KI, Jobverlust, Klima und Politik anerkannte, rief er die Studierenden dazu auf, die Technologie selbst mitzugestalten, anstatt die Zukunft als bereits besiegelt anzusehen.

Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt, der das Unternehmen von 2001 bis 2011 leitete, wurde am vergangenen Freitag bei der 162. Abschlussfeier der University of Arizona von einem stadionfüllenden studentischen Publikum ausgebuht. Die Stimmung im Publikum wurde noch feindseliger, als er auf der Bühne begann, über KI zu sprechen.

Tausende Absolventen der University of Arizona drängten sich im Casino-Del-Sol-Stadion, und die Buhrufe begannen unmittelbar vor dem Einstieg in sein Hauptthema. Wann immer Schmidt die Worte „KI“ oder „künstliche Intelligenz“ in den Mund nahm, setzten die Buhrufe erneut ein und wurden jedes Mal lauter.

Er eröffnete seinen Diskussionsbeitrag mit einem Rückblick darauf, wie technologische Durchbrüche der Vergangenheit das aufgebaut haben, was er als „Kathedrale des Wissens“ bezeichnet.

Für einige war dies ein inspirierender Vergleich, doch die Lage spitzte sich zu, als er das Thema KI ansprach. Er erklärte:

Im vergangenen Dezember wählte das Time-Magazin die Person des Jahres für 2025, und dieses Mal waren es die Architekten der künstlichen Intelligenz.

Dies verärgerte verständlicherweise das Publikum, von dem viele damit rechnen müssen, auf einen sich rasant verändernden Arbeitsmarkt zu stoßen, und die Menge reagierte mit Spott. Die Situation wurde so intensiv, dass Schmidt innehalten musste, bevor er sich direkt an die Absolventen der University of Arizona wandte:

Ich weiß, was viele von Ihnen deshalb fühlen. Ich kann Sie hören. In Ihrer Generation gibt es die Angst, dass die Zukunft bereits geschrieben ist, dass die Maschinen kommen, dass Arbeitsplätze verschwinden, dass das Klima kollabiert, dass die Politik zerrüttet ist und dass Sie ein Chaos erben, das Sie nicht verursacht haben. Und ich verstehe diese Angst.

Er bezeichnete all diese Sorgen als „rational“ und gab den Algorithmen der sozialen Medien die Schuld daran, diese noch zu verschlimmern. Schmidt versuchte dann, dem Narrativ eine neue Richtung zu geben, und sagte:

Die Frage ist nicht, ob KI die Welt prägen wird. Das wird sie. Die Frage ist, ob Sie helfen werden, die künstliche Intelligenz zu prägen.

Später in seiner Rede sagte Schmidt zudem:

Wenn Sie sich nicht für Wissenschaft interessieren, ist das völlig in Ordnung … denn KI wird auch alles andere berühren. Welchen Weg Sie auch wählen, KI wird ein Teil davon werden, wie Arbeit erledigt wird.

Zu diesem Zeitpunkt erreichten die Buhrufe ihren Höhepunkt, doch Schmidt fuhr fort und sagte:

Die Zukunft ist noch nicht abgeschlossen. Es ist nun an Ihnen, sie zu gestalten.

Die Reaktion des Publikums machte jedoch deutlich, dass viele junge Absolventen zutiefst besorgt darüber sind, dass KI Einstiegspositionen in zahlreichen Branchen vernichten könnte.

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Autor: Rahim Amir Noorali, 19.05.2026 (Update: 19.05.2026)