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Festplatten: Versorgungslücke schließt sich früher als erwartet

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Nach einem für Dezember und Januar erwarteten Höhepunkt der Festplattenkrise soll sich die Versorgungslage bei den HDDs ab dem zweiten Quartal deutlich bessern. Mitte 2012 könnte der Markt wieder spürbar wachsen.

Noch sind die Auswirkungen der verheerenden Flutkatastrophe in Thailand nicht überstanden. Inzwischen zeichnet sich aber mehr und mehr eine Entspannung der Situation ab. Die teilweise durch hohe Lagerkapazitäten der PC-Hersteller abgefederte Versorgungslücke soll sich in den nächsten Quartalen kontinuierlich schließen.

Für Dezember und Januar wird zunächst der Höhepunkt der Krise erwartet. Um 3 bis 4 Millionen Festplatten, das entspricht etwa 20 Prozent des gesamten Marktes, werden die Lieferungen im Q4/2011 sowie Q1/2012 hinter der Nachfrage zurückbleiben. Ab Februar soll sich Lage deutlich verbessern, schon im März will beispielsweise Western Digital 70 Prozent seiner ursprünglichen Produktionskapazitäten wiederhergestellt haben. Damit liegt der Hersteller 3 Monate vor seinem ursprünglichen Zeitplan.

Im zweiten Quartal soll die Versorgungslücke noch lediglich 5 Prozent betragen. Bereits 3 Monate später könnte sogar eine Überproduktion von 0,5 Millionen Festplatten den Markt wieder deutlich wachsen lassen, so die Analystin Joanne Chien von Digitimes.

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Autor: Till Schönborn, 13.12.2011 (Update:  9.07.2012)