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Acer: Preiserhöhungen und Lieferschwierigkeiten durch Flut in Thailand

Die Flutkatastrophe in Thailand hat auch die Wirtschaft des Landes stark getroffen. Lieferschwierigkeiten bei Festplattenherstellern und der Zulieferindustrie treffen nun die Notebooksparte von Acer.

Langsam entspannt sich die Lage in den Hochwassergebieten Thailands, doch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Überschwemmungen werden das Land noch über Monate begleiten. Bereits vor einer Woche berichteten wir über Produktionsausfälle bei den Chipriesen Western Digital und Toshiba, die zu erheblichen Preisanstiegen bei Festplatten im Einzelhandel geführt haben.

Als einer der ersten Hersteller leidet nun der Computerbauer Acer unter den Lieferschwierigkeiten. Die Absatzprognose für Notebookauslieferungen im vierten Quartal 2011 wurde deutlich gesenkt. Acer rechnet nunmehr mit einem Rückgang von 5-10% gegenüber dem Vorquartal, nachdem zuvor noch ein Wachstum von 0-5% prognostiziert wurde. Die Preissteigerungen der Datenträger von 5-20% sollen dabei an die Kunden weitergegeben werden.

Allein im Zeitraum von Dezember 2011 bis Februar 2012 wird die Nachfrage das globale Angebot auf dem HDD-Markt um 25% übersteigen, wie aus Kreisen der Auftragsfertiger in Taiwan zu hören ist. Damit könnten auch andere Hersteller neben Acer bald zu ähnlichen Maßnahmen gezwungen sein.

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Autor: Till Schönborn, 31.10.2011 (Update:  9.07.2012)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.