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Intel: Umsatzprognose für das vierte Quartal deutlich gesenkt

Von den Folgen der Flutkatastrophe in Thailand bleibt auch der Chipriese Intel nicht verschont. Der Hersteller muss seine Umsatzprognose für das letzte Quartal um eine Milliarde US-Dollar senken.

Die schweren Überschwemmungen in Thailand bestimmen auch weiterhin die Schlagzeilen der Technologiebranche. Bereits mehrfach berichteten wir über die Auswirkungen der Krise, die insbesondere die dortige Festplattenindustrie heftig trafen.

In Folge des resultierenden Engpasses an Datenträgern mussten bereits Computerhersteller wie Acer ihre Absatzzahlen nach unten korrigieren. Die Auswirkungen der Misere treffen nun auch den weltgrößten Prozessorbauer Intel: Werden weniger PCs und Notebooks produziert, brechen auch die Verkäufe der Zulieferbetriebe ein.

Intel rechnet für das laufende Quartal mit einem Umsatz von lediglich 13,7 Milliarden US-Dollar, nachdem zuvor noch 14,7 Milliarden erwartet worden waren. Auch der Gewinn sowie die Marge werden wohl hinter den bisherigen Schätzungen zurückbleiben.

An der Börse verlor die Aktie des Unternehmens deutlich und lag zuletzt mehr als 5 Prozent unter dem Kurs des Vortages. Auch Konkurrenten wie AMD oder Nvidia büßten ähnlich stark ein. Analysten hatten bislang erwartet, dass hohe Lagerbestände bei den Computerherstellern die Auswirkungen der Festplattenknappheit abmildern. 

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Autor: Till Schönborn, 12.12.2011 (Update:  9.07.2012)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.