Die Garmin Fenix 8 AMOLED (im Preisvergleich) und möglicherweise auch weitere Smartwatches werden von Nutzern für die adaptive Einstellung der Helligkeit kritisiert - und das nicht erst seit gestern. Tatsächlich gibt es im offiziellen Support-Forum von Garmin über die automatische Helligkeitseinstellung der Fenix 8 schon seit Monaten Diskussionen. Dabei erfolgt diese Art der Dimmung übereinstimmenden Nutzerberichten wohl deutlich zu aggressiv, was dann die Ablesbarkeit beeinträchtigen soll. Ein Nutzer erklärt offenbar durchaus ernst, dass dieser seine Smartwatch sozusagen gegen eine Lichtquelle hält, damit die Uhr durch die folgende automatische Justierung auf die Helligkeit deutlich besser ablesbar wird. Problematisch sei die Ablesbarkeit etwa in der Nacht oder in (dunkleren) Innenräumen.
Garmin hat bestätigt, dass es sich nicht um einen Fehler im eigentlichen Sinne handelt. Diese automatische Dimmung der Bildschirmhelligkeit lässt sich dabei eben nicht deaktivieren, der Helligkeitssensor greift selbst bei einer manuellen Einstellung der Helligkeit ein. Im Garmin-Forum spekulieren verschiedene Nutzer über die Gründe für diese aggressive, manuelle Regulierung der Helligkeit - und das Verhalten von Garmin. So gibt es offenbar keine Bestrebung des Herstellers, dieses Problem mit einem Firmware-Update zu adressieren. Spekuliert wird über einen möglicherweise bestehenden Hardware-Fehler der AMOLED-Smartwatches, genannt wird Burn-in, wobei ein solcher tendenziell eher bei sehr hoher Helligkeit auftritt. Gleichwohl sind Garmin-Smartwatches insgesamt vor Burn-in nicht gefeit, zumal eine Smartwatch aufgrund der dauernden Anzeige eines semi-statischen Ziffernblattes tendenziell anfälliger für das Einbrennen von Bildinhalten sein dürfte.

















