Garmin-CIRQA-Update legt bei einigen Nutzern die Übertragung der Herzfrequenz lahm

Garmins Konkurrent zum Fitbit Air, der CIRQA-Fitness-Tracker, hat nach seinem jüngsten Software-Update mit erheblichen technischen Problemen zu kämpfen. Die am 20. August veröffentlichte Firmware-Version 2.50 sollte eigentlich die Leistung des Wearables verbessern.
Stattdessen hat sie jedoch eine der wichtigsten Funktionen beeinträchtigt: die Übertragung der Herzfrequenz per Bluetooth. Mit dieser beliebten Funktion kann der CIRQA als externes Live-Sensorsystem eingesetzt werden und Echtzeitdaten zur Herzfrequenz an kompatible Displays in der Nähe, Fahrradcomputer und intelligente Trainingsgeräte übertragen.
Eine zunehmende Zahl frustrierter Besitzer berichtet, dass die Bluetooth-Verbindungen auf Garmin-Edge-Geräten entweder ständig zwischen verbunden und getrennt wechseln oder vollständig ausfallen. Der Fehler verhindert praktisch, dass das Gerät auf iOS-Geräten mit beliebten Trainingsplattformen wie Zwift, TrainerRoad, Rouvy und Strava synchronisiert werden kann. Sportlern fehlen dadurch während ihres Trainings wichtige biometrische Daten, die normalerweise direkt eingeblendet werden.
Interessanterweise scheint das zugrunde liegende Problem ausschließlich das Bluetooth-Protokoll zu betreffen. Nutzer berichten, dass die Übertragung per ANT+ weiterhin einwandfrei funktioniert und somit vorübergehend als Alternative für Trainingsgeräte genutzt werden kann, die beide Verbindungsstandards unterstützen. Ein Garmin-Vertreter hat den weit verbreiteten Fehler inzwischen offiziell im Unternehmensforum bestätigt. Demnach wurde das Problem an das Entwicklungsteam weitergeleitet und die Arbeiten an einer Lösung laufen bereits.
Einen konkreten Zeitplan dafür, wann ein entsprechendes Update veröffentlicht werden soll, hat das Unternehmen allerdings noch nicht genannt. Dieser Softwarefehler reiht sich in einen ohnehin etwas turbulenten Sommer für den Start des CIRQA ein.
Bereits im Juli hatte Garmin zunächst für erheblichen Unmut in der Community gesorgt, nachdem das Unternehmen versucht hatte, eine grundlegende Fitness-Tracking-Funktion hinter einer Paywall zu verstecken. Diese Entscheidung wurde jedoch schnell wieder rückgängig gemacht. Sportlern, die bei ihrem täglichen Training stark auf die Übertragung der Herzfrequenz per Bluetooth angewiesen sind, wird derzeit dringend empfohlen, ihre CIRQA-Bänder nicht auf Version 2.50 zu aktualisieren, bis eine stabile Lösung veröffentlicht wurde.












