Selbst aktuelle Flaggschiff-Smartwatches von Garmin, wie die Fenix 8 Pro (ca. 1.059 Euro auf Amazon), besitzen nur einen Touchscreen und eine Reihe von Knöpfen, auf eine digitale Krone im Stil der Apple Watch verzichtet Garmin bei allen Produkten. Einer der Gründe dafür ist, dass eine digitale Krone anfälliger gegen Stöße, Regen und Wasser sein kann als einfache Buttons.
Laut der neuesten Informationen von Gadgets & Wearables entwickelt Garmin aktuell eine digitale Krone, deren Bewegung nicht mechanisch abgetastet wird, sondern magnetisch durch einen Hall-Effekt-Sensor. Durch diesen Sensor soll die Smartwatch präzise erkennen, wie die digitale Krone gedreht wird, wodurch Nutzer bequemer durch Nachrichten und Apps scrollen oder in Karten zoomen können. Durch diesen Aufbau soll diese digitale Krone besonders robust sein, und Umwelteinflüssen wie Wasser und Schweiß ebenso gut standhalten wie herkömmliche Knöpfe.
Um die Krone vor Stößen zu schützen, soll ein Kronenschutz zum Einsatz kommen, also eine Gehäuse-Ausbuchtung über und unter der Krone, wie man das beispielsweise schon von der Apple Watch Ultra 3 (ca. 825 Euro auf Amazon) kennt. Wie das unten eingebettete Konzept-Bild von Gadgets & Wearables zeigt, das angeblich auf internen Informationen von Garmin basiert, besitzt ein aktueller Prototyp zwei Buttons an der linken Seite und die digitale Krone an der rechten Seite des Gehäuses. Derzeit ist allerdings nicht bekannt, wann die erste Garmin-Smartwatch mit digitaler Krone auf den Markt kommen soll, oder welche Modellreihe zuerst eine Krone erhalten wird.





















