Notebookcheck Logo

Garmin inReach: Über 3.000 Notrufe im Jahr 2025, Hubschrauber ist oft nötig

Auch die Fenix 8 Pro bietet eine Satellitenverbindung
ⓘ Garmin
Auch die Fenix 8 Pro bietet eine Satellitenverbindung
Garmin bietet auch Möglichkeiten zur Satellitenkommunikation und richtet sich damit auch und insbesondere etwa an schon ambitioniertere und abenteuerlustige Sportler. Nun gibt das Unternehmen wieder einmal einen Einblick in die inReach-Nutzung und zeigt, dass das System durchaus auch in professionellen Kontexten genutzt wird.

Apple bietet eine Möglichkeit zur Satellitenkommunikation mit der Apple Watch Ultra 3 (im Preisvergleich) - und Garmin mit der Garmin Fenix 8 Pro seit dem letzten Jahr auch. Dabei bietet Garmin solche Telekommunikationsleistungen mithilfe von Satelliten schon längere Zeit an, so gibt es auch entsprechende Handgeräte. Relevant ist solch eine Möglichkeit natürlich primär für Nutzer, die beispielsweise ausgedehnte Trekking-Touren durchführen oder auch für Segler. Garmin gibt dabei jedes Jahr im Rahmen eines Reports Einblick in die Nutzung dieses Dienstes.

Dem Bericht zufolge gab es im Jahr 2025 mehr als 3.000 über inReach gemeldete Notfälle. Ein starkes Wachstum verzeichneten dabei nicht nur Wassersport- beziehungsweise Schifffahrt-Aktivitäten, sondern auch Notfälle, die etwa auf Trails oder in den Bergen passierten. Ebenfalls ständig und schon seit Jahren wächst die Zahl der medizinischen Notfälle, also etwa kardiologische Notfälle oder auch Fälle der Höhenkrankheit. Einen Anstieg gibt es auch bei im Arbeitskontext auftretenden Problemen oder Notfällen, welche inzwischen auch in die (eher unrühmliche) Top-Ten-Liste aufgerückt sind.

Den größten Anteil an Aktivitäten nehmen dabei das Hiking und das Backpacking ein - gleichwohl dürfte es sich dabei im Vergleich etwa zum Schneemobilfahren oder dem Jagen auch um relativ verbreitete Sportarten handeln. Meistens sind es tatsächlich Verletzungen, die eine inReach-Kontaktaufnahme nötig machen, mit gewissem Abstand gefolgt von Problemen mit Fahrzeugen und medizinischen Problemen abseits von Verletzungen. Dass man mit einem liegengebliebenen Fahrzeug eine SOS-Meldung machen muss und nicht nur auf den Pannendienst warten kann, macht eben in Gebieten ohne Satellitenanbindung Sinn, was etwa beim Schneemobil-Fahren schnell vorstellbar ist. Personen, die sich verirrt haben und Probleme mit dem eigenen Schiff haben, sind ebenfalls nicht komplett selten.

Durchaus beachtlich: Das relativ gesehen am häufigsten eingesetzte Rettungsmittel war der Hubschrauber. Das legt nahe, dass es sich entweder um sehr ernste Notrufe und beziehungsweise oder um Notfälle in sehr schwer zugänglichem Gelände handelt. In 12 Prozent der Fälle war sozusagen keine physische Intervention von außen erforderlich, stattdessen konnten sich Personen dann mit der Hilfe von Garmin Response selbst aus ihrer misslichen Lage befreien. Vorstellbar wäre es, dass dann verirrte Nutzer über Garmin Response mithilfe von GPS-Punkten aus unübersichtlichem Gelände oder zu einer besetzten Schutzhütte gelotst werden. Dabei ist für die Nutzung von Garmin inReach ein kostenpflichtiges Abo erforderlich - welches im Fall der Fälle dann eben nicht spontan aktiviert werden kann.

Quelle(n)

Garmin, Bildquelle: Garmin

Teilen Sie diesen Artikel, um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
Mail Logo

Keine Kommentare zum Artikel

Fragen, Anregungen, zusätzliche Informationen zu diesem Artikel? - Uns interessiert Deine Meinung (auch ohne Anmeldung möglich)!
Keine Kommentare zum Artikel / Antworten

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-02 > Garmin inReach: Über 3.000 Notrufe im Jahr 2025, Hubschrauber ist oft nötig
Autor: Silvio Werner, 25.02.2026 (Update: 25.02.2026)