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Geekbench-Benchmark zeigt: Apples M6 bekommt unerwartete Konkurrenz

Der Apple M6 ist ein wirklich schneller Chip, hat jedoch unerwartete Konkurrenz (Abbildung: der Mac mini M6)
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Der Apple M6 ist ein wirklich schneller Chip, hat jedoch unerwartete Konkurrenz (Abbildung: der Mac mini M6)
Apples nächster Mac-mini-Chip erzielt solide Zugewinne gegenüber dem M5, aber ein erster Benchmark deutet darauf hin, dass der A20 Pro in Sachen Single-Core-Performance der schnellste Chip sein könnte, den Apple bisher auf den Markt gebracht hat.

Ein Geekbench-6.3-Eintrag für das Modell „Mac18,5“ – identifiziert als Mac mini M6 – ist mit einem eindrucksvollen Single-Core-Ergebnis von 4.610 und einem Multi-Core-Wert von 20.676 Punkten aufgetaucht. Der Eintrag führt 32 GB Arbeitsspeicher auf (die maximale Konfigurationsmenge für den Basis-M6) sowie macOS 27.0 (Build 26A428). Das System weist eine Kernaufteilung von 2+4+6 auf (zwei Super-Cores, vier Performance-Kerne und sechs Effizienz-Kerne), was der dreistufigen CPU-Struktur entspricht, die Apple bei der Vorstellung des Chips im August detailliert beschrieben hat.

Der Eintrag zum Mac mini M6 in Geekbench 6.3

Im Vergleich zu Apples biherigem 10-Kern-M5, für den in fünf Testläufen ein mittlerer Single-Core-Wert von 4.195 und ein mittlerer Multi-Core-Wert von 17.072 Punkten erfasst wurde – entspricht das Ergebnis des M6 einem Plus von rund 10 Prozent im Single-Core und etwa 20 Prozent im Multi-Core. Dies deckt sich mit Apples eigener Angabe einer bis zu 1,2-mal schnelleren Multi-Threaded-Leistung im Vergleich zum M5.

Bemerkenswerter ist der Vergleich mit Apples A20 Pro, der die iPhone 18 Pro-Reihe antreibt. Dieser erzielte bei einer Spitzenfrequenz von 4,93 GHz einen Single-Core-Score von 4.725 Punkten. Diese Taktrate liegt etwa 3 Prozent höher als die des M6, was sich in einem um 2,5 Prozent höheren Single-Core-Wert gegenüber den 4.610 Punkten des M6 niederschlägt. Damit liegt der aktuelle Eintrag des M6 Mac mini sowohl bei der Single-Core-Leistung als auch bei der Taktrate hinter dem Smartphone-Prozessor von Apple – trotz des thermischen Spielraums, den das Gehäuse des Mac mini bietet.

Warum Apple den M6 mit einer niedrigeren Taktrate als den A20 Pro ausgestattet hat, ist derzeit unklar, obwohl ein unbestätigter Leak eine mögliche Erklärung liefert. Laut einem Beitrag des Baidu-Tieba-Nutzers littletree_666 behält der Super-Kern des M6 das gleiche 10-Bit-Decodierungsdesign wie der M5 bei, während der A20 Pro auf einen überarbeiteten, reduzierten Super-Core mit 9-wide-Decode setzt und somit etwas Decodierbreite für höher erreichbare Taktraten opfert.

Dieselbe Quelle behauptet, dass enge Decoder-Timings und thermische Grenzen in passiv gekühlten Geräten wie dem iPhone zu Apples Entscheidung beigetragen haben, die Core-Designs der A-Serie und M-Serie in dieser Generation zu trennen. Der Multi-Core-Score des A20 Pro von 12.575 Punkten bleibt – bedingt durch die geringere Kernanzahl und den kleineren thermischen Spielraum – deutlich hinter dem des M6 zurück.

Wie bei allen vorab aufgetauchten Geekbench-Einträgen stammen diese Zahlen von mutmaßlichen Vorserienmustern und nicht von Verkaufsgeräten; die finale Leistung kann daher abweichen, sobald umfassendere Tests vorliegen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > Geekbench-Benchmark zeigt: Apples M6 bekommt unerwartete Konkurrenz
Autor: Bùi Giang, 15.09.2026 (Update: 15.09.2026)