Die GoPro Mission 1 (ca. 480 Euro auf Amazon), die Mission 1 Pro und die Mission 1 ILS mit Wechselobjektiven werden zwar Action-Kamera-typisch vor allem für Videoaufnahmen vermarktet, die Kameras können mit ihrem modernen 50 Megapixel Sensor im 1 Zoll Format aber auch qualitativ durchaus überzeugende RAW-Fotos aufnehmen, die im flexiblen DNG-Format relativ einfach bearbeitet werden können.
Wir konnten die Mission 1 Pro bereits ausprobieren, und haben mehrere gravierende Probleme bei der Aufnahme von Fotos festgestellt, von den umständlichen Menüs zum Einstellen der Verschlusszeit über die viel zu lange Verschlusszeit im Automatik-Modus bis hin zur sehr langen Auslöse-Verzögerung, wenn die Auflösung auf die vollen 50 MP eingestellt wird. Mit einem Firmware-Update bessert GoPro nun zumindest an einigen Stellen nach. Das Update führt allen voran einen Serienbild-Modus ein, mit dem bis zu 100 Fotos mit einer Auflösung von 12 MP oder bis zu 20 RAWs mit 50 MP schnell hintereinander aufgenommen werden können.
GoPro verspricht nach dem Firmware-Update eine kürzere Auslöse-Verzögerung und ein neues Auslöser-Geräusch, welches den schrillen Piepton ersetzt. Die Mission 1 ILS erhält offiziell Unterstützung für anamorphe Objektive, sodass die digitale Bildstabilisierung auch mit diesen verwendet werden kann. Die GoPro Mission Monitor App für iPhone und iPad kann nach dem Update drahtlos verwendet werden, um die Kamera fernzusteuern und ein größeres Vorschau-Bild zu sehen. Dieses Update ist ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings lässt eine tiefergreifende Kontrolle über die Verschlusszeit nach wie vor auf sich warten – eine Mindest-Verschlusszeit für die Automatik kann nicht eingestellt werden, während direkter Zugriff auf die manuelle Verschlusszeit ohne Umweg über das Menü fehlt.










