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Bei diesem wichtigen Punkt sind Android-Phones dem Apple iPhone Pro deutlich voraus

Apple iPhone 18 Pro im Testbericht
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Apple iPhone 18 Pro im Testbericht
Das iPhone 18 Pro gehört in unserem Test in vielen Bereichen zur absoluten Smartphone-Spitze. Doch ausgerechnet beim OLED-Display hinkt Apple der Android-Konkurrenz weiterhin massiv hinter. Die Displayhelligkeit stagniert in unserer Messung und gerade das PWM-Dimming ist alles andere als optimal.

Apple schafft es mit dem neuen iPhone 18 Pro (Preise starten ab etwa 1.450 Euro, u.a. bei Amazon.de) in unserem Testbericht nicht auf absolute Rekorde bei der Leuchtkraft, mit einer Spitzenhelligkeit von über 3.000 cd/m² wird der OLED-Screen in unserer Messung aber richtig schön hell. Heller als der Vorgänger ist es trotzdem nicht. 

Doch abseits der reinen Helligkeitswerte offenbart der Blick auf unsere Messung der Pulsweitenmodulation eine technische Schwäche, die besonderes für empfindliche Augen ärgerlich ist.

Das iPhone 18 Pro kommt in unserer Messung auf eine PWM-Frequenz von nur 60 Hz. Damit sinkt die Grundfrequenz des aktuellen Pro-Modells von Apple in direkten Vergleich zum Vorgänger. Ein niedrig frequentes Flimmern ist für das menschliche Auge oftmals direkt wahrnehmbar und führt bei sensiblen Nutzern zu Kopfschmerzen, brennenden Augen und Ermüdung.

Wer sensibel auf PWM-Flackern reagiert, sollte besser nicht zum iPhone 18 Pro greifen

Die Messwerte der Android-Konkurrenz zeigen, wie stark Apple in dieser Disziplin abgehängt wird. Das Google Pixel 10 Pro und das Samsung Galaxy S26 Ultra arbeiten mit einer deutlich höheren Frequenz von 240 Hz. Wird zudem das PWM-Dimming berücksichtigt, werden die Unterschiede zum Teil gravierend. Während Apple hier auf eine Frequenz von nur 480 Hz setzt, sind Android-Phones mitunter deutlich augenschonender. Während Oppo ein Hochfrequenz-PWM-Dimmung mit 2.160 Hz einsetzt, erfreuen sich Smartphones von Xiaomi oder Honor über ein Hochfrequenz-PWM-Dimmung von etwa 4.000 Hz.

Um die tatsächliche Belastung für das Auge besser einordnen zu können, muss neben der Frequenz des OLED-Flackerns auch die PWM-Amplitude betrachtet werden. Die Amplitude beschreibt die prozentuale Tiefe des Helligkeitsabfalls.

Hier zeigt sich das iPhone 18 Pro besser aufgestellt. Mit einer Amplitude von 12 Prozent besitzt das Apple-Phone einen sehr flachen Modulationsgrad. Wer empfindlich auf PWM reagiert, sollte vor einem Kauf des neuen Pro-Modells sich das OLED-Flackern aber dennoch genauer anschauen. Empfindliche Nutzer finden grundsätzlich bei der Android-Konkurrenz die weitaus augenschonendere Hardware.

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Autor: Marcus Herbrich, 11.10.2026 (Update: 10.10.2026)