iPhone 18 Pro Max versteckt Face ID unter Display, doch matte Schutzfolien machen Probleme

Dave Lee (Dave2D) hat in seinem Testbericht zum iPhone 18 Pro Max auf ein Kompatibilitätsproblem mit dem Face-ID-System unter dem Display aufmerksam gemacht. Laut Lee können matte oder entspiegelte Schutzfolien, die den Sensorbereich in der oberen linken Ecke des Displays abdecken, verhindern, dass Face ID zuverlässig funktioniert. Klarsichtfolien verursachen dieses Problem hingegen nicht.
Das iPhone 18 Pro und das Pro Max haben die Face-ID-Infrarotkamera in dieser Generation unter das OLED-Panel verlegt und die größere, pillenförmige Aussparung der Dynamic Island durch einen kleineren Ausschnitt für die Frontkamera ersetzt. Apple nutzt dabei eine ähnliche Technologie wie bei Kameras unter dem Bildschirm: Ein Bereich des OLED-Panels mit geringerer Pixeldichte lässt Licht durch, sodass die IR-Kamera das Gesicht ohne eigene Öffnung scannen kann.

Lee erklärte, dass Face ID nach dem Anbringen einer matten Schutzfolie nicht mehr funktionierte, was nicht überrascht. Eine strukturierte oder mattierte Beschichtung streut das IR-Muster, das der Sensor für die Gesichtserkennung benötigt, während eine transparente Schutzfolie mehr Licht mit weniger Verzerrung durchlässt. Seine Empfehlung an Käufer lautet daher, auf eine transparente Schutzfolie statt auf eine matte oder eine Blickschutzfolie (Privacy-Folie) zu setzen, damit Face ID beim iPhone 18 Pro Max und damit auch auf dem iPhone 18 Pro wie erwartet funktioniert.
Dies ist das erste weithin berichtete Praxisproblem mit Apples Face-ID-Implementierung unter dem Display. Es erinnert an ähnliche Probleme bei Android-Smartphones mit optischen Fingerabdrucksensoren unter dem Bildschirm, da matte Schutzfolien auch dort die Sensorgenauigkeit beeinträchtigen können.





