Notebookcheck Logo

iPhone Duo ist bereits erhältlich: Was hat Apple für 2026 noch geplant?

Obwohl das faltbare iPhone Duo bereits erhältlich ist, ist Apple für dieses Jahr noch lange nicht fertig.
ⓘ Apple
Obwohl das faltbare iPhone Duo bereits erhältlich ist, ist Apple für dieses Jahr noch lange nicht fertig.
Das iPhone Duo ist zweifellos eine der wichtigsten Produktneuheiten von Apple seit langer Zeit. Während weniger technikaffine Nutzer davon ausgehen könnten, dass Apple sein Pulver für dieses Jahr bereits verschossen hat, werden für die kommenden Monate noch große Updates für die MacBook- und iPad-Produktreihen erwartet.

Nachdem die iPhone-18-Pro-Familie und das brandneue iPhone Duo bereits vorgestellt wurden, könnte man meinen, dass Apple sein Produktprogramm für dieses Jahr abgeschlossen hat. Wer die Gerüchteküche verfolgt, weiß allerdings, dass das längst nicht der Fall ist.

Apple hat für dieses Jahr noch eine ganze Reihe von Produktankündigungen in der Hinterhand, darunter eine besonders wichtige – das MacBook Pro der nächsten Generation.

Bevor es um das MacBook Pro geht, sollte erwähnt werden, dass das Unternehmen voraussichtlich auch einen iMac mit M6 vorstellen wird. Bei diesem werden allerdings keinerlei Designverbesserungen oder -änderungen erwartet. Für diejenigen, denen das wichtig ist, soll der neue iMac immerhin in neuen Farben erscheinen.

Der 24-Zoll-iMac hat seit seiner Einführung noch nie ein überarbeitetes Design erhalten.
Der 24-Zoll-iMac hat seit seiner Einführung noch nie ein überarbeitetes Design erhalten.
Der M6-SoC wurde vergangenen Monat zusammen mit einem aktualisierten Mac mini vorgestellt.

Nun zum MacBook Pro. Tatsächlich besteht die reale Möglichkeit, dass dieses neue High-End-MacBook-Pro sogar den Namen MacBook Ultra tragen könnte. Über die mit Tandem-OLED-Displays ausgestattete MacBook-Pro-Familie gibt es schon seit einiger Zeit Gerüchte. Erwartet wird, dass sie von denselben M5-Pro- und M5-Max-Chips angetrieben wird wie die aktuelle Generation.

MacBook Pro OLED: Display mit mehr Farben als je zuvor

Leaks von TrendForce zufolge soll das OLED-Display des MacBook Pro beeindruckende 95 Prozent des BT.2020-Farbraums abdecken.

Für alle, denen nicht klar ist, was das genau bedeutet, hier eine einfache Erklärung: Der BT.2020-Farbraum deckt ganze 75,8 Prozent des sichtbaren Farbspektrums ab, während der DCI-P3-Farbraum, den viele Apple-Produkte vollständig darstellen können, lediglich 53,6 Prozent des sichtbaren Spektrums umfasst.

Erstmals überhaupt bei einem Mac soll der Laptop außerdem über einen berührungsempfindlichen Bildschirm verfügen. Darüber hinaus haben Mark Gurman und einige andere bekannte Leaker wiederholt betont, dass Apple erneut großen Wert auf eine möglichst geringe Bauhöhe legen könnte. Bislang sind allerdings weder geleakte Renderbilder noch konkrete Produktabmessungen aufgetaucht.

MacBook Pros mit Mini-LED-Displays sollen parallel zum kommenden OLED-MacBook-Pro beziehungsweise MacBook Ultra weiter angeboten werden.
MacBook Pros mit Mini-LED-Displays sollen parallel zum kommenden OLED-MacBook-Pro beziehungsweise MacBook Ultra weiter angeboten werden.

Angesichts Apples Kompetenz bei der Chipentwicklung dürfte es dem Unternehmen durchaus gelingen, ein dünneres MacBook Pro zu entwickeln, ohne dafür Leistung opfern zu müssen – zumindest bei den Modellen mit „Pro“-SoCs.

Allerdings ist bereits bekannt, dass das 14 Zoll große MacBook Pro mit M5 Max erhebliche Schwierigkeiten mit der Wärmeentwicklung hat. Die Aussicht auf ein noch dünneres Design gibt daher durchaus Anlass zur Sorge.

Der Wechsel auf die M6-Generation hätte dank der Effizienzverbesserungen des neuen SoCs möglicherweise ein dünneres Design ohne größere thermische Probleme ermöglicht.

Direkt zum M7: Diesmal keine M6-Pro- und M6-Max-Varianten

Aktuelle Gerüchte deuten jedoch darauf hin, dass Apple die M6-Pro- und M6-Max-Varianten tatsächlich gestrichen hat und sich stattdessen auf die M7-Generation seiner SoCs konzentrieren will. Diese dürfte voraussichtlich irgendwann im kommenden Jahr in der MacBook-Pro-Reihe zum Einsatz kommen.

Unabhängig davon sollen die MacBook-Pro-Modelle mit Mini-LED-Displays und M5 Pro beziehungsweise M5 Max weiterhin parallel zum neuen MacBook Pro oder MacBook Ultra mit OLED-Display verkauft werden. Tatsächlich dürften MacBook Pros mit Mini-LED noch bis etwa 2028 Teil von Apples Produktportfolio bleiben.

Fans des iPad Pro und iPad Air dürften für den Rest dieses Jahres keine Updates mehr erhalten. Für Oktober wird allerdings ein iPad Mini der nächsten Generation mit OLED-Display und einem leistungsfähigeren SoC erwartet. Die Vorstellung dürfte höchstwahrscheinlich über eine Pressemitteilung und nicht im Rahmen eines Live-Events erfolgen. Das Tablet soll außerdem mit einem A19-Pro-SoC sowie schnellerem WLAN ausgestattet sein.

Ein neues iPad Mini mit OLED-Display soll noch im Laufe dieses Jahres erscheinen.
Ein neues iPad Mini mit OLED-Display soll noch im Laufe dieses Jahres erscheinen.

Quelle(n)

Mark Gurman: 1, 2, 3, Omdia, Elec, TrendForce

Google LogoAls bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mail Logo
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > iPhone Duo ist bereits erhältlich: Was hat Apple für 2026 noch geplant?
Autor: Sambit Saha, 14.09.2026 (Update: 14.09.2026)