Laut der neuesten Informationen von Bloomberg hat Apple seine Hardware-Pläne gravierend geändert. Schon seit dem Launch des Apple M1 im Jahr 2020 hat Apple in jeder Chip-Generation sowohl einen "Pro"- als auch einen "Max"-Chip angeboten. Die schnelleren Varianten des Apple M6 sollen nun aber eingestampft worden sein.
Stattdessen konzentriert sich Apple angeblich bereits auf dem Apple M7, der im ersten Halbjahr 2027 auf den Markt kommen soll, sowie auf den Apple M7 Pro und M7 Max, die voraussichtlich in der zweiten Hälfte nächsten Jahres folgen, der Apple M7 Ultra für den Mac Studio soll gar erst für 2028 geplant sein. Der Grund für diese Planänderung ist angeblich, dass Apple im AI-Rennen nicht zurückfallen möchte, denn die Apple M7-Serie soll gravierende Verbesserungen im Hinblick auf die AI-Performance mit sich bringen.
Der reguläre Apple M6 soll dennoch für das zweite Halbjahr 2026 geplant sein, und unter anderem im günstigsten 14 Zoll MacBook Pro (ca. 1.630 Euro auf Amazon) zum Einsatz kommen. Dieser Chip soll eine rundum bessere Performance als der Apple M5 bieten, vor allem aber einen schnelleren KI-Beschleuniger und eine höhere Arbeitsspeicher-Bandbreite von rund 200 GB/s, statt 153 GB/s, erhalten. Die Speicherbandbreite soll AI-Workflows zugute kommen. Darüber hinaus soll der schnellste Apple M6 zwölf GPU-Kerne bieten, zwei mehr als noch der Apple M5.
Noch unklar ist, was diese Änderung im Chip-Roadmap für das MacBook Ultra bedeutet. Das dünnere, teurere MacBook Pro mit OLED-Touchscreen und Punch-Hole sollte eigentlich gegen Ende 2026 oder Anfang 2027 auf den Markt kommen. Da der Apple M6 Pro und M6 Max eingestampft werden sollen, muss das MacBook Ultra also entweder mit dem bereits erhältlichen Apple M5 Pro und M5 Max auf den Markt kommen, oder auf das zweite Halbjahr 2027 verschoben werden.







