Apple hat am Donnerstag, dem 25. Juni, die Preise der meisten Macs drastisch erhöht. Das MacBook Neo, das erst im März als günstigstes Apple-Notebook auf den Markt gekommen ist, kostet nach dieser Preiserhöhung 100 Euro mehr. Damit veranschlagt der Apple Store für das Basismodell mit 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB SSD 799 Euro, die Version mit 512 GB SSD und Touch ID Fingerabdrucksensor kostet sogar 899 Euro.
Wohl nicht ganz zufällig beginnt der Apple Online Store nur einen Tag nach dieser Preiserhöhung damit, das MacBook Neo generalüberholt zu verkaufen. Das Basismodell mit 256 GB SSD kostet refurbished 679 Euro. Apple bewirbt einen Rabatt von 120 Euro, im Vergleich zum Listenpreis vor der Preiserhöhung ist das generalüberholte MacBook Neo aber nur 20 Euro günstiger.
Derzeit ist dieses Angebot für niemanden zu empfehlen, denn das MacBook Neo ist derzeit bei Amazon noch für 599 Euro zu bekommen. Falls die Preise im freien Handel nachziehen, ist ein generalüberholtes MacBook Neo aber immerhin eine Möglichkeit, ein wenig zu sparen. Bei generalüberholten Produkten handelt es sich häufig um Laptops, die gekauft und von Kunden zurückgeschickt wurden.
Apple überprüft diese auf ihre Funktionstüchtigkeit, setzt die Software auf die Werkseinstellungen zurück, und reinigt das Gehäuse. Falls nötig, werden Reparaturen durchgeführt oder der Akku ersetzt. Auch die einjährige Garantie und der Lieferumfang sind identisch mit einem neuen MacBook Neo. Der wohl größte Unterschied ist, dass ein generalüberholtes Produkt bei Apple in einer weißen Verpackung mit schlichtem Schriftzug geliefert wird, statt in der bedruckten Originalverpackung.









