Microsoft und Dell sticheln gegen Apple MacBook Neo

Wir haben kürzlich bereits über eine AMD-Werbekampagne berichtet, die Gaming mit 14 Bildern pro Sekunde als echten Vorteil gegen das Apple MacBook Neo (ca. 650 Euro auf Amazon) verkaufen wollte, und auch abgesehen davon irreführende Vergleiche angestellt hat. Nun schließt sich Microsoft der Kampagne gegen das MacBook Neo an.
Im unten eingebetteten X-Post reagiert Microsoft auf ein Video, welches das MacBook Neo mit einem HP Victus Gaming-Laptop vergleicht – nicht gerade ein fairer Vergleich. Microsoft wählt tatsächlich ein besseres Vergleichs-Notebook, das neue Dell XPS 13 auf Basis von Intel Wildcat Lake. Und auch die Argumente von Microsoft sind durchaus valide, denn das XPS 13 bietet einen Login per Gesichtserkennung, einen Touchscreen und eine beleuchtete Tastatur, allesamt Features, die man beim MacBook Neo nicht findet.
Allerdings ist das Dell XPS 13 nur in der USA eine echte Alternative zum MacBook Neo, denn dort wird das Notebook zu Preisen ab 699 US-Dollar (ca. 613 Euro) angeboten. Dell Deutschland veranschlagt dagegen schon für das Basismodell mit Intel Core 5 320, 8 GB RAM und 512 GB SSD stolze 1.049 Euro. Selbst nach Apples großer Preiserhöhung ist das MacBook Neo mit 512 GB SSD und Touch ID mit einem Listenpreis von 899 Euro also 150 Euro 14 Prozent günstiger als das Dell XPS 13.
Auch das 120 Hz schnelle Display mit vollständiger Darstellung des DCI-P3-Farbraums, die Quad-Lautsprecher, Wi-Fi 7 und das mit 1 Kilogramm deutlich leichtere Gehäuse sind auf dem Papier gravierende Vorteile für das Dell XPS 13. Ob das Dell XPS 13 das MacBook Neo tatsächlich übertreffen kann, unter anderem im Hinblick auf die Performance und die Akkulaufzeit, wird spätestens unser ausführlicher Test zeigen. Wer vor der Entscheidung MacBook Neo oder Dell XPS 13 steht, wählt allerdings nicht nur zwischen zwei günstigen Notebooks, sondern auch zwischen macOS und Windows 11.








