Apple iPhone 18 Pro soll durch aggressive Sparmaßnahmen nur mäßig teurer werden

Apple hat kürzlich offiziell bestätigt, dass der Konzern die Preise für iPhones, iPads und Macs erhöhen muss. Analysten von TechInsights haben kurz darauf berechnet, dass Apple den Preis des günstigsten iPhone 18 Pro auf bis zu 1.650 Euro erhöhen könnte, während das iPhone 17 Pro (ca. 1.190 Euro auf Amazon) im Apple Store noch zu Preisen ab 1.299 Euro zu bekommen ist. Die Analysten von J.P. Morgan kommen in einer Analyse der Produktionskosten auf ein anderes Ergebnis.
Demnach steigen Apples Kosten für DRAM und Flash-Speicher bei der Fertigung eines iPhones von 2025 bis 2027 zwar von 65 auf 228 US-Dollar, Apple soll aber gegensteuern, und bei anderen Komponenten sparen. Dadurch sollen die Produktionskosten des iPhone 18 Pro ohne Arbeitsspeicher und Flash-Speicher von 449 US-Dollar auf 426 US-Dollar sinken, beim iPhone 19 Pro erwarten die Analysten eine weitere Reduktion auf 384 US-Dollar. Um diesen Einsparungen zu ermöglichen, soll Apple unter anderem auf ein hauseigenes 5G-Modem setzen, statt auf ein Modem von Qualcomm.
Das iPhone 17e und das iPhone Air nutzen schon heute ein Apple-Modem, nicht aber das iPhone 17 Pro (Max). J.P. Morgan geht davon aus, dass die Produktionskosten durch diese Sparmaßnahmen in diesem Jahr insgesamt nur um 26 US-Dollar, und im nächsten Jahr um weitere 56 US-Dollar steigen werden. Um die bisherigen Gewinnmargen zu halten, müsse Apple den Preis des Basismodells also "nur" um 50 bis 100 US-Dollar erhöhen. Nach Apples üblicher Währungsumrechnung spricht das dafür, dass das iPhone 18 Pro mit 256 GB Speicher für rund 1.399 Euro angeboten wird.
Quelle(n)
J.P. Morgan, via Max Weinbach | Igor Omilaev (Teaser-Bild)







