Apple-CEO Tim Cook hat vergangene Woche offiziell bestätigt, dass eine Preiserhöhung aufgrund der DRAM-Krise "unvermeidbar" wäre. Der CEO hat sich aber nicht dazu geäußert, wann genau oder in welcher Höhe die Preise erhöht werden. Während diese Preiserhöhung sowohl das iPhone als auch das iPad und den Mac betreffen soll, ist auch noch unklar, ob ausnahmslos alle Produkte teurer werden.
Während Analysten damit rechnen, dass schon das günstigste iPhone 18 Pro über 1.600 Euro kosten könnte, soll Apple nicht erst bis zum Launch der nächsten iPhone-Generation warten, bis die Preise erhöht werden. Laut Bloomberg-Redakteur Mark Gurman stehen die angekündigten Preiserhöhungen "unmittelbar bevor", denn ansonsten hätte es für Apple keinen Sinn ergeben, Kunden bereits vorzuwarnen. Mark Gurman glaubt, dass Apple die diesjährige "Back to School"-Aktion nutzen könnte, um die Listenpreise von Produkten zu erhöhen, wodurch die Preiserhöhungen aber zumindest für Schüler und Studenten etwas geringer ausfallen könnten.
Wer ein neues iPhone, ein iPad oder einen Mac kaufen möchte, für den könnte es sich daher lohnen, bei einer Aktion zuzuschlagen, statt abzuwarten. Interessant bleibt, wie gravierend die Preiserhöhungen ausfallen werden, nicht zuletzt, da Apple schon jetzt sehr hohe Aufpreise für Arbeitsspeicher- und SSD-Upgrades veranschlagt, die selbst während der DRAM-Krise weit über den Marktpreisen für vergleichbare Produkte liegen. Mit 250 Euro für 8 GB zusätzlichen Arbeitsspeicher oder 1.500 Euro für 4 TB SSD-Speicher sind Apples Preise zwei- bis viermal höher als am freien Markt.








