DRAM-Krise: Apple bestätigt Preiserhöhungen für iPhone, iPad und Mac

Während Unternehmen wie Framework seit vergangenem Herbst fast schon monatlich Preiserhöhungen ankündigen, hat sich Apple bisher zurückgehalten. Der Konzern hat zwar den günstigeren Mac mini (ca. 880 Euro auf Amazon) mit 256 GB SSD sowie einige Varianten des Mac Studio aus dem Sortiment genommen, die Listenpreise von Produkten wurden bisher aber nicht angehoben.
Das dürfte sich bald ändern. Denn Apple-CEO Tim Cook hat gegenüber dem Wall Street Journal offiziell bestätigt, dass Preiserhöhungen "unvermeidbar" wären. Laut Tim Cook würde Apple versuchen, die riesigen Preiserhöhungen zu dämpfen, die Preise könnten aber nicht nachhaltig unverändert bleiben. Tim Cook hat sich nicht dazu geäußert, wann mit einer Preiserhöhung zu rechnen ist, oder wie drastisch diese ausfallen wird. Denkbar wäre, dass Apple den Launch des iPhone 18 Pro (Max) und des iPhone Ultra nutzt, um die neuen Produkte zu höheren Preisen anzubieten, statt die UVP der iPhone 17-Serie zu erhöhen.
Gerüchte deuten darauf, dass diese Preiserhöhung auch nicht alle Produkte betreffen wird. Das günstigste iPhone 18 soll beispielsweise zum gleichen Preis wie das iPhone 17 auf den Markt kommen, also für 949 Euro. Ebenfalls unklar ist, ob Apple zumindest einen Teil der gestiegenen Kosten durch die ehemals sehr hohen Margen kompensieren wird. Apple veranschlagt beispielsweise 500 Euro für das Upgrade von 16 GB auf 32 GB RAM beim MacBook Pro, während 16 GB Laptop-Arbeitsspeicher am freien Markt nach wie vor "nur" rund 180 Euro kosten.
Quelle(n)
Tim Cook, via The Wall Street Journal | Zac Wolff (Teaser-Bild)








