Die wohl größte Neuerung bei den Kameras des Apple iPhone 18 Pro (ca. 1.459 Euro auf Amazon) und des iPhone 18 Pro Max ist die 48 Megapixel Hauptkamera, die nun eine variable Blende bietet, die von f/1.5 bis f/4.0 justiert werden kann. Die Flaggschiff-Smartphones werden aber auch mit einer erweiterten Kamera-App ausgeliefert, die Nutzern mehr manuelle Kontrolle als zuvor gewährt – neben der Blende kann auch die Verschlusszeit händisch eingestellt werden.
Ein ausführlicher Kamera-Test von DPReview, der viele Vergleichs-Bilder umfasst, zeigt nun aber, dass eine dieser beiden Einstellungen negative Auswirkungen auf die Bildqualität hat. Während die manuelle Wahl der Blende keine tiefgreifenden Auswirkungen auf die Bildverarbeitung hat, gilt das nicht für Bilder, die mit einer manuell eingestellten Verschlusszeit aufgezeichnet werden.
Denn sobald die Verschlusszeit-Automatik deaktiviert wurde, verzichtet das iPhone darauf, mehrere Bilder unmittelbar hintereinander aufzunehmen und zu kombinieren, um über diese Stapelverarbeitung eine bessere Bildqualität zu erzielen. Indem unterschiedlich belichtete Bilder kombiniert werden, kann das Smartphone einen größeren Dynamikumfang erzielen, und Fotos mit weniger Bildrauschen erstellen.
Wird die Verschlusszeit jedoch manuell eingestellt, wäre das Stapeln mehrerer Fotos kontraproduktiv, da das Endergebnis letztendlich nicht die tatsächliche, vom Nutzer eingestellte Verschlusszeit darstellen würde. Während diese Vorgehensweise also Sinn ergibt, führt das gerade bei Nacht zu dunkleren Fotos mit deutlich mehr Bildrauschen. Der Nachtmodus kann bei manuell eingestellter Verschlusszeit gar nicht erst aktiviert werden. Während das manuelle Einstellen der Verschlusszeit beim iPhone 18 Pro also eine Option ist, sollten Fotografen beachten, dass diese Wahl vor allem bei Nacht zu sichtbar schlechteren Resultaten führen kann.









