Ultradünne Pebble Round 2 mit MiP-Display stellt sich Garmin Forerunner im Video

Die Pebble Round 2 wurde im Januar angekündigt, und sollte eigentlich ab Mai ausgeliefert werden. Nach mehreren Verzögerungen soll die Produktion nun endlich angelaufen sein, wobei die meisten Kunden wohl nicht vor Dezember mit der Lieferung rechnen sollten.
Nick Lum konnte die Smartwatch als Teil eines Beta-Tests bereits mehrere Monate nutzen, und zeigt die Hardware im unten eingebetteten Video im Detail. Die Pebble Round 2 unterscheidet sich vor allem in drei Bereichen von den meisten Konkurrenten. Erstens setzt die Smartwatch auf ein Open-Source-Betriebssystem namens Pebble OS, das in einem Web-Browser ausprobiert werden kann. Zweitens setzt die Uhr auf ein MiP-Display, ähnlich wie einige Smartwatches von Garmin. Dieses Panel kann auch in der Sonne einwandfrei abgelesen werden, eine Hintergrundbeleuchtung ermöglicht die Nutzung bei Nacht.
Und drittens ist die Pebble Round 2 eine der dünnsten Smartwatches am Markt. Die Uhr ist nur 8,1 Millimeter dick. Da Pebble auf einen Herzfrequenz-Sensor verzichtet, fällt die Rückseite flach statt gewölbt aus, anders als bei den meisten Smartwatches muss also kein Buckel berücksichtigt werden, der vom Hersteller bei den Maßen häufig unterschlagen wird. Wie ein Vergleich mit der 11,6 Millimeter dicken Garmin Forerunner 165 (ca. 175 Euro auf Amazon) zeigt, machen sich die paar Millimeter am Handgelenk deutlich bemerkbar.
Laut Nick Lum erreicht die Pebble Round 2 im Schnitt eine Akkulaufzeit von nicht ganz zehn Tagen – die beworbenen 14 Tage sind nur möglich, wenn einige Features wie der Touchscreen deaktiviert werden. Der Tester kritisiert vor allem, dass einer der insgesamt vier Buttons nicht immer korrekt auf Eingaben reagiert – auch eine Ersatz-Smartwatch leidet unter demselben Problem. Ausführlichere Tests dürften spätestens dann veröffentlicht werden, wenn die Auslieferung in den nächsten Wochen beginnt.











