Apple bestätigt strenge Regeln für neue iPhone-Features für Garmin Fenix 8 und Co.

Erst vor wenigen Monaten hat Apple in einem Propaganda-Statement versucht, Endverbraucher gegen die Europäische Union aufzubringen, in einem letzten Versuch, die weitere Öffnung des iOS-Ökosystems zu verhindern. Ohne Erfolg. Apples Bedenken, die Sicherheit und Privatsphäre von Nutzern zu gefährden, waren wenig glaubwürdig, da Nutzer letztendlich selbst entscheiden können, ob eine Drittanbieter-Smartwatch verwendet wird.
Als Teil des Digital Markets Act muss Apple Smartwatch-Herstellern künftig erlauben, auf Push-Benachrichtigungen und Live-Aktivitäten zugreifen zu können. Nachdem iOS 26.3 den Grundstein gelegt hat, wird erwartet, dass das sogenannte "Notification Forwarding" mit iOS 26.5 endlich vollends verfügbar sein wird. Um sich darauf vorzubereiten, hat Apple eine neue Lizenzvereinbarung für Entwickler veröffentlicht, der diese zustimmen müssen, um Zugriff auf iOS-Benachrichtigungen zu erhalten. Diese Richtlinien sollen vor allem die Daten von iPhone-Nutzern schützen.
Denn Apple untersagt, dass die Informationen von Push-Nachrichten für Werbezwecke, zum Trainieren von KI-Modellen oder zum Überwachen des Aufenthaltsorts eines Nutzers verwendet werden. Auch die Weitergabe von Daten an andere Geräte oder Apps ist nicht gestattet. Inhalte dürfen nicht verändert werden, abgesehen von Layout-Anpassungen, die nötig sind, um eine ordnungsgemäße Darstellung am Display zu gewährleisten.
Daten dürfen nicht auf einem Server gespeichert werden, und können nur am jeweiligen Endgerät entschlüsselt werden. Wenn Notification Forwarding wie geplant funktioniert, können endlich auch Nutzer einer Garmin Fenix 8 (ca. 900 Euro auf Amazon), einer Huawei Watch GT 6 oder einer Pebble Round 2 Benachrichtigungen mit Bildern und Videos erhalten und auf eingehende Nachrichten direkt von der Smartwatch aus antworten.







