Apple iMac soll Tandem-OLED-Display erhalten

Schon seit Monaten kursieren Gerüchte, laut denen Apple in den nächsten Jahren zahlreiche Produktreihen auf OLED-Displays umstellen soll, vom MacBook Air über das iPad Air bis hin zum iMac (ca. 1.300 Euro auf Amazon). Laut ZDNet Korea schreitet die Entwicklung des OLED-Panels für den Apple iMac der nächsten Generation mit großen Schritten voran.
Während Samsung Display bisher nur OLED-Panels im Monitor-Format mit einer Pixeldichte von maximal 160 PPI herstellen konnte, soll der Konzern nun eine Testproduktion eines Panels mit 220 Pixel pro Zoll gestartet haben. Damit würde das Panel eine ähnliche Auflösung wie das Display des aktuellen Apple iMac erreichen, denn das 24,5 Zoll IPS-Panel erzielt eine Auflösung von 4.480 x 2.520 Pixel bei einer Pixeldichte von 218 PPI. Es soll sich dabei um ein modernes Penta-Tandem-OLED-Panel handeln, das eine HDR-Spitzenhelligkeit von bis zu 1.300 Nits erzielen soll. Laut Samsung Display erreichen Penta-Tandem-Panels eine 30 Prozent höhere Helligkeit und eine doppelt so lange Lebensdauer als ältere QD-OLED-Panels.
Ob sich Apple für dieses Panel entscheiden wird, steht noch nicht fest, denn LG Display soll ebenfalls ein Tandem-OLED-Panel für den iMac der nächsten Generation entwickeln, das genau wie das Panel von Samsung Display aus fünf Schichten besteht, um eine besonders hohe Helligkeit zu erzielen. Apple soll eine vollflächige SDR-Helligkeit von mindestens 600 Nits fordern – eine Herausforderung für aktuelle OLED-Panels, denn das Penta-Tandem-Panel im Asus ROG Swift OLED PG32UCDM Gen 3 erreicht vollflächig beispielsweise nur 300 Nits.






