Ohne Connect+: Garmin Chat Connector bietet starke Auswertungen mit Kontext

Wir haben an dieser Stelle bereits über Garmin Chat Connector berichtet. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um eine zusätzliche Möglichkeit zur Auswertung oder Aufbereitung von über Garmin-Wearables erhobenen Daten, wobei dafür KI-Modelle genutzt werden. Für diese Art der Auswertung müssen Kunden Garmin Connect+ nicht nutzen, für die entsprechende Nutzung von KI-Clouddiensten können aber gleichwohl Kosten anfallen. Die Nutzbarkeit von Garmin Chat Connector ist dabei nicht auf spezielle Smartwatches beschränkt, dementsprechend können auch günstigere Modelle genutzt werden - aber natürlich nur für Parameter, welche die Wearables selbst auch aufzeichnen können.
Rob Trent, der Entwickler von Garmin Chat Connector, zeigt nun in einem aktuellen Beitrag, wie sich mit Garmin Chat Connector Daten kontextualisieren lassen. Man kann diesen Beitrag durchaus ein wenig als Werbebeitrag auffassen - gleichwohl ist Garmin Chat Connector aber selbst nicht kostenpflichtig, Spenden sind natürlich gern gesehen. Konkret zeigt Rod Trent, wie der Wert für die maximale relative Sauerstoffaufnahme durch Chat Connector in einen Kontext eingebettet und kritisch evaluiert wird.
Konkret wird die maximale relative Sauerstoffaufnahme abgeschätzt. Mit Chat Connect wird auf die Frage nach der zu erwartenden Messunsicherheit beziehungsweise der Genauigkeit nicht nur mit Allgemeinphrasen geantwortet, sondern die Aktivitäten werden durchaus im Detail ausgewertet - und das sogar bezogen auf die Richtigkeit und auch die Belastbarkeit der Anzeige von relativen Trends. So lässt sich mit Garmin Chat Connector beispielsweise erfahren, dass viele Trainingseinheiten (etwa in der Winterzeit) auf dem Laufband absolviert worden, Garmin aber nur Einheiten mit GPS-Signal zur Abschätzung der VO2max einbezieht. Weiterhin wird auch ein möglicher Einfluss der Kadenz geschildert und Nutzer werden darauf hingewiesen, dass sie nie einen Lauf mit wirklich maximaler Anstrengung und somit bis zur Ausbelastung durchgeführt haben.
Quelle(n)
Rod Trent, Bildquelle: Inge Schwabe, Notebookcheck












