Pebble Round 2 zeigt Lebenszeichen, verspricht MiP-Display im ultradünnen Gehäuse

Die Pebble Round 2 hatte ein durchwachsenes Jahr. Die schicke, runde Smartwatch wurde Anfang Januar offiziell vorgestellt, und sollte im Mai ausgeliefert werden. Nachdem das nicht geklappt hat, sollte die Produktion im Juli starten, bis Ende September sollten alle rund 14.000 bis dahin vorbestellten Smartwatches ausgeliefert werden.
Seitdem hat der Hersteller, Core Devices, Kunden keinerlei Updates bereitgestellt – bis jetzt. In einem Blogeintrag vom 30. September schreibt Core Devices, dass die ersten 200 Einheiten bereits produziert wurden. Im Oktober sollen weitere 1.000 Stück folgen, alle weiteren Bestellungen werden ab Anfang November nach und nach abgearbeitet. Alle vorbestellten Pebble Round 2 werden voraussichtlich bis Ende Dezember fertiggestellt. Nach den Verzögerungen der vergangenen Monate sollte diese Angabe aber mit Vorsicht betrachtet werden.

Wer die Pebble Round 2 heute für 199 US-Dollar (ca. 177 Euro) zuzüglich Versandkosten, Einfuhrumsatzsteuer und Zoll bestellt, soll ebenfalls mit einer Lieferung im Dezember rechnen dürfen. Core Devices führt die Verzögerung auf Probleme bei der Fertigung des Edelstahl-Gehäuses zurück – in einigen Produktionsläufen sollen 85 Prozent aller produzierten Gehäuse Defekte aufgewiesen haben. Alle übrigen Komponenten sollen dagegen produktionsreif sein, und auf die Endfertigung warten, sobald ausreichend Gehäuse verfügbar sind.
Die Pebble Round 2 wird wahlweise in Silber, Gold oder Schwarz sowie mit 14 mm oder 20 mm Armbändern angeboten. Schon jetzt stehen mehr als 1.400 Zifferblätter und Apps zur Verfügung, die für das größere 1,3 Zoll MiP-Display der Smartwatch optimiert wurden. Während die Pebble Round 2 komplett auf einen Herzfrequenz-Sensor oder fortschrittliche Fitness-Features verzichtet, soll die Uhr mit einem besonders dünnen 8,1 Millimeter Gehäuse, mit einem Open-Source-Betriebssystem und mit einer Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen punkten.









