Großes Steam-Update: Das sind die wichtigsten Neuerungen

Valve verteilt seit dem 21. Juli ein neues Steam-Client-Update im Stable Channel, das viele kleinere Verbesserungen, aber auch einige größere Upgrades im Gepäck hat. Eine klassische Versionsnummer nennt Valve in den offiziellen Patchnotes nicht. Unter anderem wurden die Benachrichtigungseinstellungen in einigen Sprachen übersichtlicher gestaltet. Auch bei der maximalen Spielauflösung gibt es wieder mehr Auswahl. Valve hatte das Dropdown-Menü zuvor verkürzt und einige Optionen ausgeblendet. Diese stehen über das Untermenü „More Options“ nun wieder zur Verfügung. So bleibt die Liste auf den ersten Blick übersichtlich, ohne Nutzern bestimmte Auflösungen vorzuenthalten.
Remote Play soll flüssiger laufen
Remote Play unterstützt jetzt ein Framerate-Limit von 59,94 FPS. Die zunächst ungewöhnlich wirkende Bildrate stammt aus dem NTSC-Standard und wird von vielen Fernsehern und Aufnahmegeräten verwendet. Wenn die Bildrate des Streams besser zur Bildwiederholfrequenz des Displays passt, kann das zu flüssigeren Bewegungen beitragen und störende Bildaussetzer reduzieren. Auch bei automatisch gewähltem Framerate-Limit soll das Streaming flüssiger funktionieren. Offline befindliche Geräte sollen außerdem nicht länger fälschlicherweise als verfügbare Streaming-Ziele auftauchen.
Passende Spiele für die Steam Machine leichter finden
Für Besitzer einer Steam Machine bringt das Update besonders praktische Neuerungen. Spiele zeigen ihre „Steam Machine Verified“-Kennzeichnung jetzt direkt auf den Kacheln der Startseite und im jeweiligen Detailbildschirm an. In der Bibliothek gibt es außerdem den neuen Bereich „Great on Machine“. Dort werden Titel gesammelt, die sich besonders gut für die Steam Machine eignen sollen.
Darüber hinaus erweitert Valve die Controller-Unterstützung um den PDP Afterglow Wave für Nintendo Switch und Controller von Turtle Beach für Nintendo Switch 2 (derzeit rund 55 Euro auf Amazon). Beim Steam Controller wurden außerdem Probleme mit dem Gyroskop, mehrfach erfassten Trackpad-Eingaben und gelegentlichen Doppeleingaben der B-Taste behoben.












