Wer im Jahr 2026 nach dem ultimativen mobilen Gaming-Kraftpaket sucht, steht vor einer unerwarteten Hürde. Das Razer Blade 18 gehört zu den besten und vor allem leisesten Gaming-Laptops auf dem Markt. Doch die aktuelle 2026er-Neuauflage zeigt vor allem eines: Der High-End-Markt stagniert, und der Kunde zahlt dieses Jahr für deutlich weniger Ausstattung erheblich mehr Geld.
Das größte Problem des neuen Modelljahrgangs ist das Fehlen echter Hardware-Innovationen. Nachdem Razer im Vorjahr ein komplett neues Gehäuse und das Dual-Mode-4K-IPS-Display (Wechsel zwischen 240 Hz und 440 Hz) eingeführt hat, bleibt 2026 alles beim Alten. Da es in diesem Jahr keine neuen Grafikkarten gibt, verbaut Razer weiterhin die bekannte Nvidia GeForce RTX 5090. Auch beim Prozessor gibt es mit dem Intel Core Ultra 9 290HX Plus nur ein Mini-Update. Die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr ist somit nahezu identisch geblieben.
Richtig bitter wird es jedoch beim Blick auf das Preisschild und die Konfigurationen, denn hier hat sich das Preis-Leistungs-Verhältnis drastisch verschlechtert.
Das 2025er Topmodell mit der GeForce RTX 5090, 64 GB RAM und einer 4-TB-SSD war für 5.299 Euro erhältlich, während der Einstieg bei dem aktuellen 2026er Modell mit der identischen GeForce RTX 5090 nun 5.699 Euro kostet, allerdings wurde der Speicher im Vergleich zum Vorjahr halbiert (nur noch 32 GB RAM und 2 TB Festplatte). Wer 64 GB Speicher haben möchte, wird mit heftigen 6.599 Euro zur Kasse gebeten.
Zudem offenbart unser einen Nachteil bei der Konnektivität. Der Razer hat zwar modernes WLAN 7 an Bord, dieses arbeitet jedoch nur mit 160 MHz statt der vollen 320 MHz, wodurch die Übertragungsrate bei ca. 2 Gbit/s stagniert. Angesichts des Preises ist das schon etwas enttäuschend.
Unsere Empfehlung ist dieses Jahr eindeutig: Greifen Sie lieber zum 2025er-Modell statt zur Neuauflage. Bei identischer RTX-5090-Power und gleichem Gehäuse bieten Deals des Vorjahres das deutlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Alle weiteren Infos zum neuen Razer Blade 18 2026 stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.






