Weiter geringere Akkulaufzeit bei Garmin-Smartwatches: Mögliche Ursachen und Lösungsansätze

Für viele Besitzer von Garmin-Smartwatches ist der Begriff „battery drain“ ein bekanntes und frustrierendes Problem. Er beschreibt einen plötzlichen, drastischen Rückgang der Akkulaufzeit, der häufig durch Software-Updates ausgelöst wird. Da die tendenziell lange Akkulaufzeit von Garmin-Smartwatches durchaus ein Kaufargument für Smartwatches des Herstellers darstellen, sind solche Probleme für Nutzer potenziell besonders störend.
Garmin behebt diese Probleme in der Regel durch nachfolgende Patches. Zuletzt wurde die Firmware-Version 22.39 für die Fenix-8-Reihe (Fenix 8 AMOLED bei Amazon) bereitgestellt, um den Stromverbrauch zu senken und die erwartete Akkuleistung wiederherzustellen. Erste Rückmeldungen von Nutzern deuten jedoch darauf hin, dass die Korrektur möglicherweise nicht vollständig wirksam ist. Mindestens ein Nutzer hat festgestellt, dass der übermäßige Akkuverbrauch auch nach dem Update auf Version 22.39 weiterhin besteht. Auch wenn dies bislang ein Einzelfall zu sein scheint, weist ein Kommentar eines anderen Nutzers, Mingui, auf eine mögliche Ursache hin. Dieser hat eigenen Angaben zufolge festgestellt, dass seit einigen Firmware-Versionen die WLAN-Verbindung der Smartwatch bestehen bleibt, wenn diese nach dem Synchronisieren von Spotify-Titeln vom Ladegerät entfernt wird. Bei der WiFi-Verbindung handelt es sich um eine der energieintensiveren Einstellungen.
Interessanterweise haben frühere Updates gezeigt, dass oft unbeabsichtigte Einstellungsänderungen und nicht tatsächliche Programmfehler eine Rolle spielen können. So hat beispielsweise die Firmware-Version 22.35 die kontinuierliche Messung der Blutsauerstoffsättigung bisweilen selbstständig wieder aktiviert, was den Stromverbrauch erheblich erhöht. Das vollständige Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen kann sich offenbar auch als hilfreich erweisen, ist aber natürlich mindestens einmal nervig.






