Anbernic verteilt derzeit ein Over-the-Air-Update (OTA) für seine Reihe an Android-basierten Gaming-Handhelds, darunter der RG Slide, RG 556, 406H, 406V und Cube. Das wichtigste neue Feature ist die Unterstützung externer Bildschirme, vermutlich über USB-C. Derzeit ist Retroid der einzige Handheld-Hersteller, der offiziell ein zusätzliches Bildschirm-Add-on anbietet – ob Anbernic eine eigene Variante auf den Markt bringen will, bleibt abzuwarten.
Diese Funktion sollte jedoch Dual-Screen-Support auf nahezu jedem externen Monitor bringen (zum Beispiel Kyyivwine 15T mit 15,6 Zoll/1080p für rund 100 Euro auf Amazon) – wenn auch mit deutlichen Einbußen bei der Portabilität. Ebenso dürften der DNA Duo und der Retroid Dual Screen in gewissem Maße kompatibel sein.
Zu den weiteren Neuerungen gehört eine KI-Funktion, die eine Echtzeitübersetzung als Overlay für Spiele einblendet, die die Muttersprache des Spielers nicht unterstützen – besonders praktisch für Fans unbekannter japanischer RPGs.
Das Update enthält außerdem die üblichen Bugfixes und Optimierungen der Firmware, jedoch keine Lösung für die gemeldeten „Cardinal Snapping“-Probleme, die bei einigen Anbernic-Handhelds auftreten.
Das OTA-Update wird ab sofort für Besitzer kompatibler Geräte ausgerollt.
Autor des Originals: David Devey - Magazine Writer
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Seitdem ich Manic Miner auf dem ZX Spectrum kennengelernt habe, bin ich ein begeisterter Gamer und Technologiefan. Verführt von UMPCs und dem Versprechen von großer Leistung in kleinen Paketen, habe ich zu viel Zeit und Energie mit Jailbreaking, Flashen und Übertakten von allem verschwendet, was einen elektrischen Impuls hat. Ich bin ein überzeugter Verfechter des Rechts auf Reparatur und nehme es jedem Unternehmen übel, wenn es mir vorschreibt, wie ich etwas zu benutzen habe, für das ich bezahlt habe.
Übersetzer: Marius Müller - Tech Writer
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Als Kind der 90er war mein Gameboy mein ständiger Begleiter. Nach der Schule wurde die PlayStation angeworfen. Als ich schließlich meinen ersten PC bekam, war es vollends um mich geschehen. Meine Leidenschaft fürs Gaming ist seitdem nie wieder abgeflacht. Für Notebookcheck zu schreiben bedeutet für mich, über Themen zu berichten, die mir wirklich am Herzen liegen – neben Gaming auch gerne über E-Mobilität, Fotovoltaik oder innovative Gadgets. Wenn ich gerade nicht am Rechner sitze, schiebe ich wahrscheinlich Wasserrettungsdienst an der Ostseeküste oder versuche, den Schattenseiten meines Geek-Lebens – nämlich dem langen Sitzen – in der lokalen Schwimmhalle entgegenzuwirken.