Hier braucht’s flinke Finger: Skateboard-Sim für unter 10 Euro auf Steam

In Session: Skate Sim machen Spieler die Straßen von New York, San Francisco und Philadelphia auf dem Skateboard unsicher. Und dafür braucht’s echt flinke Finger: Anders als bei klassischen Skateboard-Spielen kontrolliert jeder Analogstick einen Fuß. Um einen Ollie, Kickflip oder Grind sauber hinzubekommen, müssen die Bewegungen präzise aufeinander abgestimmt werden. Das erfordert in der Praxis einiges an Übung, macht gelungene Tricks dafür aber umso befriedigender. Ein Controller ist übrigens Pflicht, die Steuerung mit Maus und Tastatur wird nicht unterstützt.
Wer möchte, kann sich an Missionen versuchen, die unter anderem von echten Skateboard-Profis gestellt werden. Ansonsten lässt sich die Spielwelt aber frei erkunden. Dabei warten zahlreiche berühmte Skate-Spots, darunter die Brooklyn Banks in New York. Allerdings sind Spieler ausschließlich solo unterwegs, einen Multiplayer-Modus gibt es nicht. Auch das eigene Skateboard lässt sich individuell zusammenstellen. Spieler können unter anderem Decks, Rollen und Achsen austauschen und so nicht nur die Optik, sondern teilweise auch das Fahrverhalten verändern.
Besonders interessant für kreative Skater ist der Replay-Editor: Damit lassen sich gelungene Tricks aus unterschiedlichen Kameraperspektiven aufnehmen und mit typischen Fish-Eye-Effekten zu eigenen Skateboard-Clips verarbeiten. Wer mit der anspruchsvollen Steuerung Schwierigkeiten hat, kann sich das Leben durch zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten etwas leichter machen. So lassen sich beispielsweise Hilfen für die Landung von Tricks aktivieren.
Das Gaming-Magazin Finger Guns vergab im Test starke 9 von 10 Punkten und lobte Session: Skate Sim vor allem für das realistische Fahrgefühl, die präzise Steuerung und die große spielerische Freiheit. Die Story konnte die Redaktion hingegen kaum überzeugen und auch das Missionssystem fiel teilweise etwas umständlich aus. Zudem dürfte die steile Lernkurve gerade Einsteigern einiges an Geduld abverlangen.
Auf Metacritic fallen die Wertungen deutlich durchwachsener aus: Die PC-Version erreicht einen Metascore von 73 und einen User Score von 6.1. Neben der anspruchsvollen Steuerung sorgen hier vor allem technische Schwächen und das wenig überzeugende Karrieresystem für Kritik. Beim eigentlichen Skateboarding scheint Session: Skate Sim allerdings vieles richtig zu machen. Das spiegelt sich auch in den Steam-Reviews wider: 83 Prozent von über 15.900 Nutzerbewertungen fallen positiv aus.
Session: Skate Sim kostet auf Steam normalerweise 39,99 Euro, ist aber noch bis zum 12. November um 75 Prozent reduziert und für 9,99 Euro zu haben. Laut SteamDB entspricht das dem bisherigen Tiefstpreis, der zuletzt während der Steam-Herbstaktion erreicht wurde. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 780 Euro) ist die Skate-Simulation als „Verifiziert“ eingestuft und sollte entsprechend problemlos laufen.
Wer sehen möchte, wie anspruchsvoll die Tricks tatsächlich ausfallen, bekommt im folgenden Gameplay-Trailer einen guten Eindruck:
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.















