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Intel: Taktupdates für Celeron und Core i5

Kurz nach der Erweiterung der Core-i7-Produktpalette dürfen sich jetzt auch die Käufer günstigerer Notebooks über mehr Leistung freuen. Wir stellen die fünf neuen Modelle vor.

Der Erfolg der aktuellen "Sandy Bridge" Architektur ist für den Prozessorhersteller Intel kein Anlass, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Nachdem im September bereits fünf neue Core i7 auf den Markt kamen, erfährt jetzt auch das Einstiegs- und Mittelklassesegment ein Update.

Besonders großzügig wurde dabei die Celeron-Serie bedacht, welche um vier Modelle erweitert wird. Den Anfang macht der B815, der sich von dem bereits verfügbaren B810 nur um einen 100 MHz höheren Turbotakt  für die Grafikeinheit unterscheidet. Die Prozessorleistung des 1,6 GHz Dualcores bleibt unverändert. Der Celeron B720 ersetzt seinen Vorgänger B710 und taktet mit 1,7 GHz, ein Zuwachs von 100 MHz für den einzigen Prozessorkern. Genau wie bei den Modellen der B8xx Reihe liegt die TDP bei 35W.

Im ULV-Bereich (17W TDP) erscheinen mit dem Celeron 867 (1,3 GHz, Dualcore) und 797 (1,4 GHz, Singlecore) die ersten Stromspar-CPUs auf Sandy Bridge Basis. Zusammen mit den beiden größeren Geschwistern kommen alle vier Modelle im ersten Quartal 2012 auf den Markt.

Noch in diesem Jahr zu kaufen geben soll es den Core i5-2450M, der demnächst in verschiedenen Dell-Notebooks der beliebten Serien Inspiron und XPS angeboten wird. Gegenüber dem Core i5-2410M und 2430M steigt nicht nur die Prozessortaktrate auf 2,5 GHz an (3,1 GHz Turbo), auch die Grafikeinheit wird beschleunigt (650-1300 MHz) und die AES-NI Unterstützung freigeschaltet.

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Autor: Till Schönborn,  1.11.2011 (Update:  9.07.2012)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.