Obwohl Japannext nicht ganz so bekannt ist wie andere Monitorhersteller wie Gigabyte, Samsung oder Lenovo, haben wir in der Vergangenheit bereits über einige Produkte des Unternehmens berichtet – und nun steht erneut eines davon an.
Diesmal haben wir es allerdings offenbar mit einem ungewöhnlichen Format zu tun – einem, über das wir höchstwahrscheinlich noch nie zuvor berichtet haben. Der neu vorgestellte Japannext IPS7843 verfügt über ein 7,8 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 400 × 1.280 Pixeln.
Wie sich bereits anhand der Auflösung erkennen lässt, besitzt der tragbare Monitor ein ungewöhnliches Seitenverhältnis von 5:16. Das Produkt ist in Japan bereits auf den Markt gekommen und kostet 14.480 Yen, was etwa 80 Euro entspricht.
Die Auflösung mag auf den ersten Blick etwas niedrig erscheinen. Aufgrund der geringen Größe des Panels ergibt sich jedoch eine Pixeldichte von 171,93 PPI, was durchaus annehmbar ist.

Zu den weiteren technischen Daten des Panels gehören eine Bildwiederholrate von 60 Hz, eine angegebene maximale Helligkeit von 550 Nits und ein Kontrastverhältnis von 900:1, das überraschend niedriger ausfällt, als man es von einem IPS-Panel erwarten könnte. Das Display verfügt außerdem über eine glänzende Beschichtung, was je nach Einsatzszenario ein Vor- oder Nachteil sein kann.
Das ungewöhnliche Seitenverhältnis macht den tragbaren Monitor für Arbeitsabläufe geeignet, bei denen viel Platz in der Vertikalen benötigt wird – oder je nach Ausrichtung auch in der Horizontalen. Die Marketingbilder von Japannext zeigen den Monitor unter anderem als Display für Chats, Aktienkurs-Charts und die Echtzeitüberwachung.
Bei den Anschlüssen stehen ein Mini-HDMI-1.4-Anschluss sowie ein einzelner USB-C-Anschluss mit Stromversorgung zur Verfügung. Der tragbare Monitor misst 74 × 211 × 15 mm und der mitgelieferte Standfuß 60 × 111 × 78 mm.
Japannext bringt seine Produkte gerne auch auf internationale Märkte, daher bleibt abzuwarten, ob der IPS7843 ebenfalls weltweit erhältlich sein wird. Bis dahin können interessierte Kunden das Produkt über internationale Versanddienste wie den von Rakuten für die meisten Artikel angebotenen Service importieren.
Quelle(n)
Japannext, entdeckt von TechPowerUp





