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Dieses Tablet macht der Spitzenklasse Konkurrenz, aber kaum jemand kennt es

Das Oppo Pad 6 schreckt wohl vor allem durch den China-Import viele Käufer ab, könnte aber auch offiziell nach Europa kommen.
Das Oppo Pad 6 schreckt wohl vor allem durch den China-Import viele Käufer ab, könnte aber auch offiziell nach Europa kommen.
Schneller Prozessor, flackerfreier Bildschirm, großer Akku – was will man mehr von einem hochwertigen Tablet? Warum das Oppo Pad 6 dennoch nicht für alle Interessenten geeignet ist, schauen wir uns mal genauer an.

Wenn man auf der Suche nach einen hochwertigen Tablet ist und nicht allzu viel dafür bezahlen will, dann kommen einige Geräte in Frage. Kaum jemand in westlichen Ländern würde aber wohl das Oppo Pad 6 als seine erste Wahl nennen, warum ist das so? 

Strategische Fehler und die Bekanntheit

Zunächst ist es so, dass Oppo ein Strategieproblem in westlichen Ländern hat: Zuerst hat man hier jahrelang die eigene Marke OnePlus aufgebaut. Dann wollte man diese aber stärker in Oppo integrieren, Geräte und Software wurden immer ähnlicher und schließlich entschied man sich, OnePlus auslaufen zu lassen und stattdessen Oppo zu etablieren. 

Es dauert nun aber natürlich, bis Oppo sich denselben Stellenwert erarbeitet hat, wie ihn OnePlus hatte. Es kennen also schlicht weniger Menschen Oppo oder haben schon Erfahrungen damit gesammelt.

Nur als Importgerät

Dann ist es so, dass das Oppo Pad 6 in Europa (noch) nicht offiziell verfügbar ist. Über Importshops, wie beispielsweise unseren Leihsteller TradingShenzhen, wo man das Tablet aktuell ab 587 Euro bekommt, ist es relativ problemlos und auch risikofrei bestellbar: Viele Importeure übernehmen mittlerweile das Risiko von Zöllen und Gebühren.

Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass das Oppo Pad 6 in Europa erscheint, der Vorgänger ist schließlich auch hier verfügbar. Allerdings gab es beim Pad 5 deutliche Downgrades bei der Veröffentlichung in Europa.

An der Ausstattung kann es nicht liegen

Aus Sicht der Ausstattung kann man sich aber nicht beschweren: Mit dem MediaTek Dimensity 9500s ist ein sehr starkes SoC verbaut, das ganze steckt in einem zwar schlichten, aber sehr hochwertig verarbeiteten Metallgehäuse und der große 12,1-Zoll-Screen kommt sogar ohne PWM-Flackern aus.

Ein Problem ist aber sicherlich auch die fehlende Zusage über die Softwareunterstützung. Unsere Recherche ergab zwar, dass Oppo UK beispielsweise mindestens 3 Jahre Softwaresupport für alle Oppo-Tablets verspricht, somit kann man eigentlich davon ausgehen, dass der Hersteller diese weltweit bereitstellt. Aber eine konkrete Zusage für das Oppo Pad 6 gibt es eben nicht und 3 Jahre sind auch nicht gerade üppig.

Wenn Sie sich für das Oppo Pad 6 interessieren, dann empfehlen wir unseren ausführlichen Testbericht zum Tablet.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > Dieses Tablet macht der Spitzenklasse Konkurrenz, aber kaum jemand kennt es
Autor: Florian Schmitt, 13.09.2026 (Update:  9.09.2026)