Um DRAM-Krise zu trotzen, spart Oppo bei Tablets an einem bestimmten Bauteil

Mit dem Pad 5, wie auch mit dem Pad 5 Pro, baut Oppo gute Tablet in der preislichen (Premium-)Mittelklasse. Allerdings scheint Oppo auf die anhaltende DRAM‑Knappheit und die daraus resultierenden hohen Preise mit einer Kosteneinsparung bei den verbauten Lautsprechern zu reagieren - zumindest suggerieren dies unsere Messdaten zu den Testberichten. Statt nur die Preise seiner neuen Tablets zu erhöhen, spart Oppo auch bei Sound, was eigentlich eine Stärke großer Tablets ist. Anders ist dieses Phänomen nicht zu erklären, denn in unserer Pink-Noise-Messung schneidet das Pad 5 Pro sogar leicht schlechter ab als das „normale“ Pad 5.
Ein Blick auf unsere Messwerte aus dem Testbericht zum Oppo-Tablet zeigt deutlich, wie stark das Pad 5 gegenüber der klangstarken Konkurrenz, wie einem Honor MagicPad 4 oder dem Oppo Pad 4 Pro aus dem Jahr 2025, abfällt. Besonders im Mittelton‑ und Hochtonbereich ist die neue Oppo-Generation ungleichmäßig aufgestellt – das Pro-Modell noch mehr als das Pad 5. Aber auch Bass und Tiefe vermissen wir im Klangbild. Nutzen wir beide Tablets bei hoher Lautstärke wirkt die gebotene Akustik zudem wenig präsent und flach.
Einsparung bei Tablets auf dem Datenblatt nicht erkennbar
In Zeiten knapper DRAM‑Bestände spart Oppo genau dort, wo es auf dem Datenblatt nicht auffällt und ohne die Kernfunktionen eines Tablets dabei zu gefährden. Die verbauten Lautsprecher des Pad 5 und Pad 5 Pro sind nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut – gerade mit Blick auf die 2025er-Tablet-Generation von Oppo.
Wer hohe Anspruche an die gebotene Klangqualität bei einem Mittelklasse-Tablet hegt, sollte sich unseren Test zum MagicPad 4 ansehen (Preise starten ab etwa 550 Euro, u.a. direkt bei Honor). Im Vergleich zur Oppo-Konkurrenz erzeugt das Honor-Tablet eine sehr ausgeglichene und volle Klangkulisse inklusive leichten Bässen.
Quelle(n)
Test Oppo Pad 5




