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Oppo zeigt eindrucksvoll, wie ein Mitteklasse-Tablet in Europa nicht kommen darf

Oppo Pad 5 im Test
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Oppo Pad 5 im Test
Oppo zeigt mit dem Pad 5, wie ein Mittelklasse‑Tablet in Europa nicht erscheinen sollte. Während die China‑Version mit starkem Display, flotter Speichertechnik und Dimensity‑9400+ ausgestattet ist, kommt das globale Modell in unserem Test spürbar abgespeckt daher. Von Konnektivität bis hin zur Performance streicht Oppo an allen entscheidenden Stellen und genau diese Sparmaßnahmen machen sich im Alltag deutlich bemerkbar.

Zusammen mit dem Oppo Find X9 und Find X9 Pro hatte Oppo im letzten Jahr auch sein neues Mittelklasse-Tablet vorgestellt, welches nun in Europa erhältlich ist (UVP ab 459 Euro, unter anderen bei Amazon.de erhältlich) und bereits unseren Testbericht durchlaufen hat. Wäre das Oppo Pad 5 mit den tehnischen Spezifikationen erschienen, wie in China, wäre das preiswerte Android-Tablet ach im Jahr 2026 ein echter Tablet-Kracher geworden.  

Allerdings offenbart unser Testbericht zum Oppo Pad 5 doch einige Schwachpunkte, welche darauf zurückzuführen sind, dass der Hersteller im Grunde genommen zwei verschiedene Tablets auf den Markt unter gleicher Bezeichnung bringt. Während die China-Version technisch brilliert, bekommt das Pad 5 für Europa den Sparkurs infolge der DRAM-Krise zu spüren. 

Das globale und das chinesische Oppo Pad 5 unterscheiden sich nicht nur beim Display, Chipsatz und Akku, sondern auch klar bei Speichertechnik, Konnektivität und Ausstattung. In allen Punkten setzt Oppo für das globale Pad 5 den Rotstift an, sei es bei der Bildschirmauflösung, dem UFS-Speicher, Ladeleistung oder der verbauten USB-Schnittstelle. 

Preiswertes Android-Tablet in Europa nur mit MediaTek Dimensity 7300

Ein Punkt fällt in unserem Test aber besonders negativ auf: die Leistung. Beim Mediatek-SoC setzt das globale Modell nur auf den MediaTek Dimensity 7300 und greift damit nicht, wie das chinesische Pad 5 mit dem deutlich stärkeren Dimensity 9400+, ins oberste SoC-Regal. In Kombination mit der hohen Auflösung eines 12,1 Zoll großen Tablets ist die Performance im Alltag alles andere als hervorragend. 

In Summe konkurriert sich das globale Pad 5 mit der preiswerten Tablet-Mittelklasse, welche allerdings ein gutes Stückchen günstiger zu haben ist. Hier zu zählen ein Xiaomi Redmi Pad 2 Pro oder Lenovo Tab K12. Wenn das Oppo Pad 5 in diesen Preisregionen angekommen, liefert es dank der hellen LCD-Anzeige durchaus Vorzüge gegenüber der Konkurrenz. Zumal der Aufpreis für die 5G-Version moderat ausfällt.

Alle Infos und alle Messdaten finden Sie in unserem Testbericht zum Oppo-Tablet. 

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Oppo zeigt eindrucksvoll, wie ein Mitteklasse-Tablet in Europa nicht kommen darf
Autor: Marcus Herbrich,  1.08.2026 (Update: 25.07.2026)