Fujifilm X100 VI und Co. werden durch DRAM-Krise teurer

Die DRAM-Krise erhöht nicht nur die Kosten für Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Speicher, sondern auch für Halbleiter, inklusive Prozessoren und Kamera-Sensoren. Fujifilm zieht nun Konsequenzen, denn laut der Angaben von Fuji-Store erhöht der Hersteller am 1. September 2026 die unverbindliche Preisempfehlung für zumindest fünf Kamera-Modelle.
Die Fujifilm X-E5, die Fujifilm X-T50 und die Fujifilm X-S20 werden jeweils 100 Euro teurer, wobei diese Preiserhöhung sowohl für das jeweilige Kamera-Gehäuse als auch für etwaige Objektiv-Kits gilt. Der Preis der Fujifilm X100 VI (ca. 1.799 Euro auf Amazon) steigt sogar um 200 Euro auf 1.999 Euro. Wer eine Fujifilm GFX100 II kaufen möchte, muss künftig 8.499 Euro bezahlen, 500 Euro mehr als bisher. Damit liegt die unverbindliche Preisempfehlung dieser Kamera künftig 1.000 Euro über dem Listenpreis der Hasselblad X2D II, die mit einem 100 MP Mittelformat-Sensor direkt mit der GFX100-Serie konkurriert.
Details zu einer Preiserhöhung im Rest der Welt sind noch nicht bekannt, es ist aber anzunehmen, dass Fujifilm die Preise weltweit erhöhen wird. Laut Fuji-Store sind diese Preiserhöhungen auf steigende Produktionskosten zurückzuführen. Da die DRAM-Krise alle Kamera-Hersteller betrifft, ist denkbar, dass weitere Preiserhöhungen folgen. So verändert sich die unverbindliche Preisempfehlung von Fujifilm-Kameras am 1. September 2026:
| Modell | UVP bis 31. August | UVP ab 1. September |
|---|---|---|
| Fujifilm X100 VI | 1.799€ | 1.999€ |
| Fujifilm X-E5 | 1.549€ | 1.649€ |
| Fujifilm X-T50 | 1.499€ | 1.599€ |
| Fujifilm X-S20 | 1.399€ | 1.499€ |
| Fujifilm GFX100 II | 7.999€ | 8.499€ |







