Schwachpunkt handlicher Tablets kann auch hervorragendes Oppo Pad Mini nicht lösen

Das Oppo Pad Mini überzeugt in unserem Testbericht auf ganzer Linie, wobei wir auch nicht alle Entscheidungen des Herstellers bei der Ausstattung nachvollziehen können. Gerade in den für ein Tablet wichtigen Punkten: Display, Akku und Design ist das Pad Mini der Konkurrenz meilenweit voraus. Gerade ein Apple iPad Mini mit seinem dicken Rändern sieht im direkten Vergleich aus wie ein Einsteigergerät. Alle Messdaten zum kleinen Spitzentablet, lesen Sie im Test von Notebookcheck.
Bei unserem Leihpartner Trading Shenzhen geht das kompakte Android-Tablet ab etwa 640 Euro los. Sogar eine Soft Light-Version mit mattem Display ist (ab etwa 720 Euro) verfügbar.
Kompaktes Tablet kann bei den Lautsprechers nicht ganz mithalten
Aber auch Oppo kann die Grenzen der Physik nicht überwinden. Das Mini-Tablet kann, aufgrund der kompakten Bauweise, nicht mit den größeren Tablets, wie dem Oppo Pad 4 Pro oder Honor MagicPad 4, bei der Sound-Qualität mithalten.
In unserer Pink‑Noise‑Messung zeigen sich große Unterschiede, gerade bei tiefen Frequenzbändern. Im Bass-Bereich und den unteren Mitten bleibt das Pad Mini hörbar zurück. Tiefe Frequenzen zwischen 125 und 160 Hz liegen beim kleinen Oppo-Tablet unterhalb der Hörschwelle, während größere Tablets ein deutlich kräftigeres Lautsprechersystem besitzen.
Auch in den Höhenbereichen über 10 kHz sind Einbrüche beim Pad Mini sichtbar, welche sich auch am deutlich schlechteren Delta-Wert widerspiegeln. Mit rund 8 dB(A) hat das Oppo Tab im Vergleich zu einem MagicPad 4 mit 3 dB(A) einen recht ungleichmäßigen Frequenzgang.
Unser Test unterstreicht, dass kompakte Tablets, trotz moderner Technik, akustisch weiterhin limitiert sind und beim Sound die Größe des Gehäuses ein entscheidender Faktor bleibt. Wer eine volle und ausgewogene Klangwiedergabe sucht, muss zu größeren Modellen greifen.
Quelle(n)
Test Oppo Pad Mini











