Auf dieses Tablet haben OLED-Fans über ein Jahrzehnt gewartet

Ein OLED-Tablet mit einem kompakten Formfaktor gab es für Fans kleiner Geräte gefühlt eine Ewigkeit nicht mehr. Nach dem Galaxy Tab S2 aus dem Jahr 2015 entschied sich Samsung bei seinen Nachfolgern OLED-Displays nur noch in größeren Tablets zu verbauen. Handliche Samsung-Tablets wurden fortan fast ausschließlich als Einsteiger-Geräte in der Galaxy Tab A-Serie vermarktet. Auch andere Hersteller, wie Motorola, folgten diesem Weg.
Nach über einem Jahrzehnt hat Oppo nun mit einem Pad Mini einen adäquaten Nachfolger auf dem Markt gebracht. Mit 8,8 Zoll ist das Oppo-Tablet etwas größer als ein Galaxy Tab S2 mit 8 Zoll, dafür besitzt das Pad Mini mit fast 90 Prozent ein herausragendes Display-Oberflächen-Verhältnis für ein Tablet und ist dementsprechend sehr effizient gebaut. Im Gaming-Bereich wäre noch ein Redmagic Astra aus dem Jahr 2025 als mögliche Alternative mit OLED auf dem Markt, allerdings ist dies nicht nur deutlich schwerer, sondern auch spürbar größer.
Kleines Tablet mit Android und klasse Akkulaufzeit
Das Oppo Pad Mini überzeugt in unserem Testbericht vor allem durch sein hochwertiges Metall‑Unibody‑Gehäuse, das trotz kompakter Abmessungen stabil wirkt und angenehm in der Hand liegt. Die für ein Tablet sehr schmalen Displayränder verleihen dem Pad Mini eine schicke Optik und setzen in puncto Screen-to-Body-Ratio von fast 90 Prozent neue Maßstäbe. Zum Vergleich: Ein iPad Mini (2024) erreicht hier nur etwa 77 Prozent.
Eine weitere große Stärke, neben dem OLED-Panel, ist die herausragende Akkulaufzeit. Mit 27,5 Stunden im praxisnahen Akku-Test setzt das Pad Mini ebenfalls neue Maßstäbe in der Kompaktklasse.
Wer auf der Suche nach einem neuen Tablet und es gern etwas handlicher mag, sollte sich unbedingt unseren Test zum Oppo Pad Mini anschauen. Preislich startet das kompakte OLED-Tablet bei unserem Leihsteller Trading Shenzhen bei etwa 640 Euro.
Quelle(n)
Test Oppo Pad Mini





