Samsung Galaxy Z Fold8: Ist das Foldable seinen Preis wert?

Wer häufig unterwegs liest, arbeitet, mehrere Apps parallel nutzt oder Videos auf einem großen Display konsumiert, bekommt mit dem Samsung Galaxy Z Fold8 tatsächlich einen Mehrwert. Das 4:3-Format des aufgeklappten Displays eignet sich hervorragend für Webseiten, Dokumente und Multitasking, während das breitere Cover-Display den Alltag angenehmer macht. Hinzu kommen eine starke Performance, moderne Kommunikation, lange Update-Versorgung und eine gute Akkulaufzeit.
Für den durchschnittlichen Smartphone-Nutzer ist der Aufpreis dagegen schwer zu rechtfertigen. Wer hauptsächlich telefoniert, Nachrichten schreibt, fotografiert und soziale Netzwerke nutzt, erhält mit einem klassischen High-End-Smartphone mehr Kamera fürs Geld. Beim Fold8 fehlen insbesondere ein Teleobjektiv und die S-Pen-Unterstützung. Auch die schwachen Lautsprecher und die deutliche Drosselung unter Dauerlast relativieren den Premiumanspruch.
Besonders wichtig ist deshalb der Preisverfall. Schon kurz nach Marktstart fiel das Fold8 deutlich unter die UVP: Die 256-GB-Version ist bereits für unter 1.400 Euro erhältlich, also rund 600 Euro unter Listenpreis. Mitte August wurden sogar Preisnachlässe von fast 680 Euro gegenüber der UVP beobachtet. Wer nicht unbedingt zum Marktstart kaufen muss, sollte daher warten. Realistisch erscheint, dass sich die Straßenpreise weiter der 1.500-Euro-Marke nähern und Aktionen den Kauf noch attraktiver machen. Alternativ kann es beispielsweise bei Sparhandy mit Vertrag ab 680 Euro erworben werden.
Das Galaxy Z Fold8 lohnt sich damit vor allem für Nutzer, die den großen Bildschirm regelmäßig ausreizen. Für alle anderen gilt: lieber auf den Preisverfall warten oder beim klassischen Smartphone bleiben.






