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Samsung löst das größte Problem der Fold-Smartphones, nur nicht beim Ultra-Phone

Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra im Test
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra im Test
Superdünnes Gehäuse und extra großer OLED-Screen, aber auch alltagstauglich? Beim Galaxy Z Fold8 Ultra bremst das ungewöhnliche Display‑Format den Nutzen möglicherweise aus. Videos, Apps und Split‑Screen wirken oft deplatziert. Samsungs kleineres Galaxy Z Fold8 zeigt, wie es möglichweise besser geht.

Bereits vor Jahren haben wir den Formfaktor der Premium-Foldable-Smartphones von Samsung kritisch diskutiert. Auch die neuste Generation startet mit einer UVP von fast 2.200 Euro (u.a. bei Amazon.de erhältich) nicht gerade günstig. Interessenten eines Fold8 Ultra könnten daher auch über das aktuelle Flagship-Smartphone plus ein kompaktes OLED-Tablet, wie das Oppo Pad Mini, nachdenken und wären preislich kaum schlechter gestellt.    

Somit sollten beim Kauf des neues Premium-Foldable-Handy eigentlich keine Kompromisse bei der Nutzung eingegangen werden müssen. Aber gerade der Mehrwert des faltbaren 8,0-Zoll-Innendisplay steht und fällt mit der individuellen Nutzbarkeit des ungewöhnlichen Seitenverhältnisses im Alltag.

Das fast quadratische Format ist weniger gut für Videos und Social-Media-Apps optimiert. Aber auch mobile Seiten im Browser wirken oft etwas desdimensioniert. Gleiches gilt für das produktive Arbeiten im Splitt-Screen-Modus, da die nahezu quadratische Grundfläche zwei sehr langegezogene Arbeitsbereiche mit sich bringt. Wird ein „normales“ Videos im 16:9-Format geschaut, verpufft zudem der Größenvorteil fast vollständig. Oben und unten entstehen massive schwarze Balken.

Wer möglichst einen großen OLED-Screen sucht, ist mit dem Galaxy Fold 8 Ultra gut bedient

Dieses „weder Fisch noch Fleisch“-Problem in der Darstellung hat Samsung nun mit dem Nachfolger des Fold7 gelöst – allerdings nicht beim Ultra-Modell. Das kleinere, aber deutlich breitere Fold8 nutzt die Fläche für Filme deutlich effizienter und auch Apps im Splitt-Screen-Modus sind in einem üblichen Seitenverhältnis dargestellt.

Für wen lohnt sich nun das teurere Premium-Fold von Samsung? Wer möglichst viel Bildschirmfläche für unterwegs sucht und einen Fokus auf eine gute Fotoqualität legt, ist mit dem Fold8 Ultra besser bedient. Auch eingefleischte Fold-Nutzer der ersten Stunde, die das gewohnte, schmale Außendisplay wegen der guten Griffigkeit bevorzugen, könnten mit dem 2026er-Standard-Fold nicht zufrieden sein.  

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Autor: Marcus Herbrich, 12.09.2026 (Update:  6.09.2026)