Krovatar KBU-500: High-End-4K-UHD-Blu-ray-Disc-Player soll Anfang Dezember kommen

Im Dezember soll Krovatars zweiter 4K-UHD-Blu-ray-Disc-Player auf den Markt kommen, wie uns das Unternehmen auf Nachfrage sagte. Der KBU-500 ist dabei deutlich über dem international schon länger verfügbaren und bald auch in Deutschland verfügbaren KBU-300 angesiedelt. Einen Preis nannte uns das Unternehmen noch nicht, aber man zielt auf den High-End-Markt ab. Man kann also davon ausgehen, dass der KBU-500 deutlich teurer als der etwa 400 Euro teure KBU-300 wird.
Dafür bekommt der Anwender ein Gerät aus einem Aluminium-Gehäuse in der typischen 430-mm-Hifi-Rack-Breite. Wie auch beim KBU-300 verbaut Krovatar im 500er-Modell ein Display. Dieses Mal allerdings basierend auf OLED-Technik. Das dürfte im Heimkino dank der hohen Schwarzwerte mit einer klassischen Zeitanzeige kaum stören. Die alten LED-Anzeigen an Abspielgeräten dürften mehr auffallen.
Auch bei den Knöpfen orientiert man sich an einer selten gewordenen Konfiguration. Sechs Knöpfe hat der Player: Auswurf, Abspielen, Stopp, Vor und Zurück sowie einen Power-Knopf. Damit wäre der Player auch für die Wiedergabe von Musik ohne Fernbedienung gut geeignet.
Tatsächlich will Krovatar mit dem Abspielgerät auch Audio-Kunden ansprechen. 5.1-Sound von SACDs wird genauso unterstützt wie die glücklose DVD-Audio oder auch Blu-ray basierte (und kompatible) Pure-Audio-Discs, die noch unter mehreren anderen Namen bekannt sind, wie etwa HFPA, PABD oder BDPA, letztendlich aber alle Blu-ray-Audio-Discs. Das sehr seltene 2222+-Format, in dem etwa Dabringhaus und Grimm klassische Musik auf Blu-ray Disc veröffentlichten, gehört ebenfalls dazu, erfordert aber eine Umordnung der Boxen.
Im Unterschied zur Super-Audio-CD haben die Blu-ray-Audios keine besonderen technischen Anforderungen an die Player. Bei den Fernbedienungen sind nur die vier bunten Tasten von etwas höherer Bedeutung.
Heimkino mit HDR10+ und Dolby Vision
Für das Heimkino unterstützt der KBU-500 natürlich auch viele Formate. HDR10+ und Dolby Vision verspricht der Hersteller für Video und Dolby Atmos und DTS:X für den Sound. Per USB 3.0 (Typ A) und RJ45 lassen sich zudem weitere Medienformate dem Player zuführen. Hier stehen genaue Details noch aus, aber man wird eine breite Unterstützung erwarten können.
Anschlussseitig wird auf der Rückseite ebenfalls einiges geboten. Neben dem bereits erwähnten RJ45-Port findet sich dort ein zweiter USB-3.0-Anschluss, auch hier wieder vom Typ A, und für eine Remote-Steuerung ein serieller Port (RS232C). Das Audio-Signal kann zudem coaxial, optisch und per zweitem HDMI-Ausgang weitergegeben werden.
Das integrierte Netzteil hat einen Weitbereichseingang zwischen 100 und 240 Volt bei 50 und 60 Hz. Den Bildern zufolge kann die Zuleitung ausgetauscht werden, was für einen Import von Interesse sein könnte. Die Veröffentlichung ist zunächst für den US-Markt angedacht. Da Krovatar es mittlerweile geschafft hat, erste Player des KBU-300 auch in Europa zu verkaufen, dürften die Chancen für einen Distributor für einen Europa-Release nicht schlecht stehen.



Quelle(n)
Krovatar





