LG startet Produktion variabler Oxid-LCD-Panels für Laptops mit geringerem Stromverbrauch

LG hat mit der Produktion von Oxid-LCD-Panels für Laptops begonnen, die im Vergleich zu herkömmlichen Modellen eine variable Bildwiederholrate und einen geringeren Stromverbrauch bieten. Das nicht näher benannte Oxidmaterial speichert elektrische Ladung länger, sodass das Panel seine Bildwiederholrate von 120 Hz auf bis zu 1 Hz absenken kann. Dadurch sinkt der Energieverbrauch, was zu längeren Akkulaufzeiten führt.
Der Einsatz von Oxid in LCD-Panels ist nicht neu. Als erstes großes Unternehmen fertigte Sharp in Japan solche Panels mit seiner IGZO-Technologie für HDTVs, die ebenfalls variable Bildwiederholraten und einen geringeren Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Panels bieten. Solche Panels kommen inzwischen auch in japanischen Smartphones wie dem Sharp Aquos R10 sowie in Monitoren zum Einsatz. Der chinesische Panelhersteller BOE hat ebenfalls verschiedene Oxid-LCD-Panels vorgestellt – mit Bildwiederholraten von bis zu 500 Hz für Laptops und bis hinunter zu 1 Hz für Smartphones.
LG produziert seine Oxid-Panels nun für nicht näher genannte Premium-Laptops der Dell-XPS-Reihe und will die Fertigung 2027 ausweiten. Nach Angaben des Unternehmens ermöglichen die Panels im Vergleich zu normalen LCD-Panels „48 % mehr Nutzungszeit mit einer einzigen Akkuladung“, was besonders für Nutzer energiehungriger KI-Anwendungen interessant ist. Um diese Energieeinsparungen zu erreichen, wurden parallel zur Entwicklung der Oxid-LCD-Technologie auch Display-Algorithmen und weitere Panel-Technologien optimiert.











