Leak: Apples Cloud-Server könnten vom Apple M5 angetrieben werden

Auf der Social-Media-Plattform X veröffentlichte Bilder zeigen anscheinend die Hardware von Apples Private Cloud Compute Server auf Basis des Apple M5. Zu sehen ist ein Rack-Gehäuse mit mehreren Rechenmodulen, die jeweils auf einer PCIe-ähnlichen Steckkarte mit blauen Entriegelungshebeln für den Austausch im laufenden Betrieb montiert sind. Ein Wartungsplan führt zudem 14 nummerierte Platinenpositionen mit jeweils eigener Apple-Teilenummer (APN) auf.
Eine Nahaufnahme eines einzelnen Moduls zeigt einen Apple M5 unter Wärmeleitpaste. Die VRM-Schaltkreise befinden sich am unteren Rand der Platine, ein goldener Kantenstecker dient zur Verbindung mit der Backplane. Auf der Platine ist zudem ein Apple-typischer Aufkleber mit der Teilenummer 631-13397 angebracht.
Eine weitere Aufnahme zeigt das vollständig bestückte Servergehäuse. Die Rechenmodule sind auf Trägerschienen angeordnet, die jeweils acht Platinen aufnehmen. Auf dem Bild sind zwei solcher Reihen zu erkennen, zwischen denen ein zentraler Verbund aus Heatpipes verläuft. Ein an der Innenseite des Deckels befestigter Wartungsplan führt 14 nummerierte Platinenpositionen von 0 bis 13 mit jeweils eigener APN auf. Demnach könnte das komplette Gehäuse mehr als die beiden abgebildeten Reihen umfassen. Alternativ entspricht die Darstellung im Plan möglicherweise nicht exakt einer symmetrischen Anordnung. In beiden Fällen deutet alles auf einen modularen Aufbau hin, bei dem einzelne Komponenten vor Ort ausgetauscht werden können, statt auf eine große, fest verbaute Platine.
Der M5 ist weniger leistungsstark als Apples Workstation-Chips wie der M3 Ultra. Aufgrund seiner Effizienz lassen sich jedoch mehrere Exemplare dicht nebeneinander in einem Gehäuse unterbringen, ohne dass größere Probleme bei der Kühlung zu erwarten sind. Apples PCC ist eine speziell für KI-Berechnungen entwickelte Cloud-Infrastruktur und setzt statt herkömmlicher Serverprozessoren auf Chips, die auch in Endgeräten zum Einsatz kommen. Damit überträgt Apple sein Datenschutzkonzept für die lokale Verarbeitung auf Berechnungen in der Cloud.
Wie bei jedem unbestätigten Leak dieser Art könnten die Bilder einen Prototyp oder ein Vorserienmodell zeigen. Die endgültige Hardware, das Platinenlayout und die technischen Daten können daher abweichen.






