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iPhone 18 Pro könnte 1.199$ kosten – Apple übernimmt wohl Teil der Mehrkosten

Renderbild der Apple iPhone 18-Serie
ⓘ Amanz/Unsplash
Renderbild der Apple iPhone 18-Serie
Da die Herstellungskosten des iPhone 18 Pro um mehr als 40 Prozent gestiegen sein sollen, bereitet Apple offenbar eine Preiserhöhung vor – ähnlich wie zuvor Google und Samsung bei ihren Flaggschiff-Smartphones. Die gute Nachricht: Apple könnte einen Teil der gestiegenen Materialkosten selbst übernehmen und nur den Rest an die Käufer weitergeben.

Wie zahlreiche Gerüchte zuletzt erneut bekräftigt haben, könnte die iPhone-18-Serie bei ihrer Markteinführung im September teurer werden als ihr Vorgänger. Apple erwägt offenbar eine Preiserhöhung, nachdem sowohl Samsung als auch Google ihre Preise für Flaggschiff-Smartphones um rund 100 US-Dollar angehoben haben.

Hintergrund sind die stark gestiegenen Kosten für Speicher und Chips. Der Einstiegspreis des iPhone ist bereits seit längerer Zeit unverändert geblieben, obwohl Apple die Speicherausstattung der Modelle angepasst und Kosten an anderer Stelle verlagert hat. Diese Zurückhaltung hat allerdings dazu geführt, dass die technischen Daten insbesondere bei den Basismodellen hinterherhinken.

Gleichzeitig wird es zunehmend schwieriger, den unveränderten Einstiegspreis zu rechtfertigen. Die Preise für DRAM- und NAND-Flash-Speicher sind aufgrund der hohen Nachfrage durch KI-Rechenzentren stark gestiegen. Auch der 2-nm-Fertigungsprozess von TSMC, der den A20-Pro-Chip in den iPhone-18-Pro-Modellen hervorbringen soll, kostet Berichten zufolge pro Chip deutlich mehr als der 3-nm-Prozess, der beim A19 Pro zum Einsatz kommt.

Erst vor Kurzem hat Apple die Preise für einen Großteil seiner Produkte außerhalb der iPhone-Reihe bereits um durchschnittlich 23 Prozent angehoben. Das MacBook Air wurde dabei um 200 US-Dollar, der Mac Studio sogar um 500 US-Dollar teurer.

Mit welchem Preis für das iPhone 18 Pro ist zu rechnen?

Gurman geht davon aus, dass das iPhone 18 Pro bei einer ähnlichen Preiserhöhung von rund 100 US-Dollar wie bei Samsung und Google künftig 1.199 US-Dollar (umgerechnet etwa 1.020 €) kosten könnte. Das entspräche einem Anstieg von 9 Prozent gegenüber dem Einstiegspreis des iPhone 17 Pro von 1.099 US-Dollar. Damit würde das iPhone 18 Pro preislich auf dem Niveau des Samsung Galaxy S26 Ultra liegen, das inzwischen mit einem Rabatt bei Amazon für genau denselben Preis erhältlich ist.

Apples direkter Konkurrent wäre allerdings das iPhone 18 Pro Max, dessen Einstiegspreis voraussichtlich bei 1.299 US-Dollar (umgerechnet etwa 1.105 €) liegen dürfte. Verglichen mit früheren Preissprüngen wäre eine Erhöhung um 100 US-Dollar durchaus nachvollziehbar. Lediglich der Sprung des iPhone X auf 999 US-Dollar im Jahr 2017 stellte mit einem Anstieg von 54 Prozent gegenüber dem iPhone 8 eine wesentlich größere Erhöhung dar.

Allerdings gehörte das erste iPhone mit Notch auch einer völlig anderen Produktkategorie an – ähnlich wie das erste faltbare iPhone, das bei seiner erwarteten Vorstellung am 9. September voraussichtlich mehr als 2.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 1.700 €) kosten wird. Apple hat in der Vergangenheit den offiziellen Einstiegspreis bevorzugt geschützt und stattdessen entweder den Basisspeicher erhöht oder geringere Margen in Kauf genommen.

Berichten zufolge verfuhr das Unternehmen auch beim iPhone 17 nach diesem Prinzip. Gurman weist darauf hin, dass Apple seine Investoren bereits vor dem Druck auf die Gewinnmargen in diesem Quartal gewarnt hat. Das deutet darauf hin, dass das Unternehmen möglicherweise einen Teil der gestiegenen Komponentenpreise selbst auffängt, anstatt die gesamten Mehrkosten an die Käufer weiterzugeben. Neue Finanzierungs- und Ratenzahlungsmodelle sollen den höheren Preis zudem für diejenigen abfedern, die ohnehin ein neues iPhone benötigen.

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Autor: Daniel Zlatev, 24.08.2026 (Update: 24.08.2026)