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iPhone 18 Pro-Materialkosten steigen wegen explodierender Speicherpreise um fast 40% laut TrendForce

Das iPhone 18 Pro und Pro Max, inoffizielles Rendering
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Das iPhone 18 Pro und Pro Max, inoffizielles Rendering
TrendForce’ jüngste Analyse der Smartphone-Kosten deutet auf einen deutlichen Anstieg der Komponentenpreise für Apples kommendes Flaggschiff hin. Dabei nimmt ein Bestandteil der Materialkosten inzwischen einen wesentlich größeren Anteil ein als zuvor.

TrendForce schätzt, dass die Materialkosten (BOM) für das iPhone 18 Pro mit 256 GB im Vergleich zum iPhone 17 Pro um rund 38 Prozent steigen werden – nahezu vollständig aufgrund der höheren Speicherpreise. Die Analyse des Marktforschungsunternehmens zeigt, dass der Anteil des Speichers an den gesamten Materialkosten von etwa 10 Prozent vor einem Jahr auf rund 34 Prozent im dritten Quartal 2026 gestiegen ist.

Für die erste Hälfte des Jahres 2027 wird ein weiterer Anstieg auf über 40 Prozent prognostiziert. Damit hat der Speicher inzwischen den Prozessor und das Display als größten einzelnen Kostenfaktor überholt – eine Umkehrung gegenüber den vorherigen Generationen.

Die BOM-Schätzung von TrendForce für das iPhone 18 Pro

TrendForce erwartet, dass Apple einen Teil dieses Anstiegs selbst auffangen wird, indem das Unternehmen seine Bruttomarge reduziert, anstatt die gesamten zusätzlichen Kosten an die Käufer weiterzugeben. Dabei dürfte Apple dem Ansatz folgen, den das Unternehmen bereits bei den jüngsten MacBook-Neuvorstellungen verfolgt hat.

Darüber hinaus hält es TrendForce für möglich, dass Apple die Preise älterer iPhone-Modelle, die weiterhin im Sortiment bleiben, anhebt, um die höheren Speicherkosten über das gesamte Produktportfolio hinweg auszugleichen. Der Bericht stellt Apple im Vergleich zu Android-Herstellern als relativ gut abgeschirmt dar. TrendForce argumentiert, dass Marken mit geringeren Margen, insbesondere im Einsteiger- und Mittelklassebereich, deutlich weniger Spielraum haben, um denselben Kostendruck aufzufangen.

Da die Speicherpreise seit Anfang 2025 um das Fünf- bis Siebenfache gestiegen sind, könnten einige Hersteller gezwungen sein, ihre Preise deutlich anzuheben oder Produktlinien einzustellen, die unrentabel geworden sind. TrendForce erwartet deshalb, dass die weltweite Smartphone-Produktion ab der zweiten Hälfte des Jahres 2026 und bis ins Jahr 2027 unter Druck bleiben wird.

Zu beachten ist, dass es sich hierbei um Schätzungen und Prognosen von TrendForce zu den Kosten in der Lieferkette handelt und nicht um von Apple bestätigte Preise. Die endgültigen Verkaufspreise und technischen Daten des iPhone 18 Pro können abweichen, sobald Apple eine offizielle Ankündigung macht, die voraussichtlich im September 2026 erfolgen wird.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-08 > iPhone 18 Pro-Materialkosten steigen wegen explodierender Speicherpreise um fast 40% laut TrendForce
Autor: Bùi Giang, 10.08.2026 (Update: 10.08.2026)